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Mo 26.06.2000


Rassenhass im Web stoppen
Zwei Kampfhunde töten Jungen (6)
Russisches ISS- Modul startklar
Daimler: Allianz
mit Hyundai

Expo mit Tanz
und Temperament



Oranje feiert 6:1 gegen "Jugos"
TelekomTeam fährt Aldag voran
Babbel rechnet
mit Ribbeck ab



Tournee: Sir Elton, the Piano-Man
Prima Klima im Kino
Offiziell: Heiner sagte Jenny ade


Durchbruch für MP3-Server
Ins Netz gekickt: Der Surftipp
Musik via Internet: bald legal?


"Revolution in Diagnose und Behandlung"

Forscher: Erbgut ist entschlüsselt

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Der Griff nach den Genen ist am Montag Thema im im SÜDWEST Fernsehen: "Sonde" - Ethik und Genetik (Zukunftschancen, Moral und Ethik) um 21.50 Uhr.

London/Berlin - Forschern ist bei der Entschlüsselung des menschlichen Erbgutes ein Durchbruch gelungen. Zweieinhalb Monate nach ersten Erfolgsmeldungen des US-Genforschers Craig Venter hat das internationale Human- Genom- Projekt (HGP) nach eigenen Angaben 97 Prozent der Gene entschlüsselt.

Dabei handele es sich aber um einen "Arbeitsentwurf", sagten beteiligte Wissenschaftler am Montag in London und Berlin. Sie hoben die großen Chancen für die Medizin hervor. Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD) sprach von einem großen Tag für die Forschung. Nötig seien jedoch Regeln für einen verantwortlichen Umgang mit den Informationen. Deutsche Wissenschaftler forderten indes mehr Geld für die Genforschung. Warnung vor übertriebenem Optimismus » weiter

Kleines Lexikon der gentechnischen Verfahren am Menschen
"Stadtplan" des Lebens: Der Weg vom Gen zum Mensch
Stichwort: Human-Genom-Projekt (HGP)

Gigantische Feste zum Christopher Street Day

"Coming Out" trotz Regens

Anklicken zum Vergrößern Eine Teilnehmerin (?) des Berliner CSD zeigt auf ihren Wimpern die Regenbogenfarben der schwul-lesbischen Bewegung.

Berlin - Schrille Tunten, tolle Transen: Zur traditionellen Parade der Schwulen und Lesben zum Christopher Street Day (CSD) kamen am Wochenende in Berlin etwa eine halbe Million Menschen - bisheriger Rekord.

Sie bestaunten die grell geschmückten Prunkwagen von rund 80 Szenegruppen und feierten bei Techno und Schlagern bis in die Nacht. Politisch machten sich die Homosexuellen für die Gleichstellung ihrer Partnerschaften stark. Wiederholte Regenduschen konnte die Stimmung beim 22. Christopher- Street- Day- Parade in Berlin am Samstag kaum dämpfen. "Die Leute haben die Pfützen genutzt, um ihre Wasserpistolen wieder aufzuladen," sagte Paradensprecher Andreas Sucka. Zaungäste zeigten Sympathie » weiter

Foto-Show: 500.000 unter der Regenbogen-Flagge
CDU soll Blockade gegen "Homo-Ehe" aufgeben
"Eingetragene Partnerschaft": Ähnliche Rechte wie Eheleute

Männer schätzen Frauenwünsche falsch ein

Viele Männer wissen nicht, was Frauen wünschen. Die Vorstellungen von Männern und Frauen, was den idealen Partner ausmacht, gehen zum Teil deutlich auseinander. Das ist das Ergebnis des "Cora Sommerliebe Reports 2000", einer Umfrage unter rund 1000 Frauen und Männern. Wie der auf Liebesromane spezialisierte Cora Verlag in Hamburg mitteilt, bevorzugen Frauen kinderliebe, humorvolle und intelligente Partner. Männer hingegen glauben, dass Frauen vor allem romantische Partner mit einer starken Schulter zum Anlehnen wollen. Nur für fünf Prozent der Frauen ist das Merkmal "gut im Bett" ein entscheidendes Kriterium für den Traumpartner. Unter den befragten Männern glauben hingegen neun Prozent, dass erotische Leistungsfähigkeit sehr wichtig ist.

Auf die Frage, was sie an einem Mann besonders sexy finden, antworteten 90 Prozent der Frauen, "dass er gut duftet" und 87 Prozent, "dass er eine angenehme Stimme hat". Muskelbepackte Bodybuilder finden nur bei fünf Prozent der befragten Frauen Anklang. Auch der Waschbrettbauch wird in seiner Bedeutung von Frauen und Männern unterschiedlich eingeschätzt: 65 Prozent der Männer sind überzeugt, damit leichter die Herzen der Frauen gewinnen zu können. Doch nur 42 Prozent der Frauen legen Wert auf durchtrainierte Bauchmuskeln. Jede dritte Frau (37 Prozent) findet ein kleines Bäuchlein sogar ausgesprochen sexy. gms

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Letzte Änderung: 27.06.2000 00:01 von aj/jo
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