|
 |
Turnier-Premiere mit dem EM-Titel krönen:
|
Die Trainer der vier EM-Halbfinalisten: Dino Zoff (Italien, ob.li), Frank Rijkaard (Niederlande ob.re), Humberto Coelho (Portugal, li), Roger Lemerre (Frankreich)
|
Vier Trainer - ein Gedanke
Brüssel - Erst gescholten, dann gefeiert - die Trainer der vier Halbfinalisten verbindet bei der Europameisterschaft nicht nur die bisweilen harsche Kritik, die ihnen vor und während des Turniers aus allen Richtungen entgegen schlug.
Es gibt noch eine Parallele zwischen dem französischen Senior Roger Lemerre (59), Italiens Fußball-Denkmal Dino Zoff (58), dem Portugiesen Humberto Coelho (50) und dem jungen Niederländer Frank Rijkaard (37): Jeder will sein erstes großes Turnier als Nationalcoach mit dem Titelgewinn krönen.
Hollands Frank Rijkaard: Mit Heimsieg zum "kleinen Kaiser"

Wimbledon, zweiter Tag:
Haas gewinnt Prestigeduell
|
Nicolas Kiefer (l) gratuliert Thomas Haas zum Sieg
|
Wimbledon - Tommy Haas hat in Wimbledon überraschend das mit Spannung erwartete Prestigeduell gegen Nicolas Kiefer gewonnen und ist damit in die zweite Runde des wichtigsten Grand-Slam- Turniers eingezogen.
Der gebürtige Hamburger setzte sich nach 2:50 Stunden mit 5:7, 6:4, 6:2, 6:3 durch und feierte damit im dritten Vergleich den ersten Sieg über den Niedersachsen. Der mit großen Erwartungen nach Wimbledon angereiste Kiefer konnte in dieser Partie seine Stellung als deutsche Nummer eins nicht untermauern und erlebte eine bittere Stunde in seiner Laufbahn.
Insgesamt kamen Fünf von Acht weiter

Kanzler tröstet Lothar Matthäus
Hamburg - Bundeskanzler Gerhard Schröder hat nach dem blamablen Vorrunden-Aus der deutschen Nationalmannschaft bei der EURO 2000 Partei für den scharf kritisierten Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus ergriffen. "Sicher kann man, wie das ja auch viele Spieler getan haben, die Art dieses Ausscheidens als ,beschämend' empfinden. Aber ebenso beschämend finde ich, dass nun einzelne Spieler - und insbesondere Sie - für die Niederlagen allein verantwortlich gemacht werden", schrieb der Kanzler in einem in der "Welt am Sonntag" abgedruckten offenen Brief an den 150-maligen Nationalspieler.
"Der Misserfolg ist ein Waisenkind"

|
 |
|