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Leichtathletik: Optimismus bei den Funktionären"Richtige Mischung" macht Nickel MutBraunschweig - Olympia vor Augen, blickte Rüdiger Nickel schon optimistisch über die Millenniumsspiele hinaus. "Sydney ist kein Endpunkt, wir haben zahlreiche Garanten für die Zukunft.
Uns kann nicht bange sein, denn wir werden immer über Talente verfügen, die zwangsläufige Lücken schließen werden", sagte der Sportwart des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) nach der letzten Qualifikationschance bei der von 40.000 Zuschauern zelebrierten Braunschweiger DM, die ein 70-köpfiges Sydney-Aufgebot mit rund zehn Medaillenchancen erwarten lässt. 1996 in Atlanta gingen sieben Plaketten auf das Konto der deutschen Leichtathleten, die in Australien nach wie vor das größte deutsche Kontingent stellen. "Keine Überalterung"Bedenken wegen der schleichenden Überalterung des DLV-Teams gibt es beim Verband nicht, obwohl sich bislang nur bekannte Leistungsträger als Medaillenkandidaten für Sydney empfahlen. "Es gibt keine Untergangsstimmung. Wir haben die richtige Mischung aus Oldies und jungen Wilden", meinte Nickel und hob namentlich Langstreckentalent Wolfram Müller (Pirna), Sprinterin Sina Schielke (Dortmund) und Hammerwerfer Markus Esser (Leverkusen) hervor. "Junge Wilde" sollen nach Sydney angreifenSydney kommt zumindest für die beiden Erstgenannten noch zu früh, der Sprung in die Weltspitze jedoch steht unmittelbar bevor. Der 19-jährige Müller will nach seiner imponierenden 1. 500-m-Vorstellung, bei der er als DM-Zweiter in 3:39,09 Minuten nur um vier Hundertstelsekunden den aus einer anderen Ära stammenden Jugendrekord des Ost-Berliners Maik Dreißigacker verfehlte, im Oktober bei der Junioren-WM in Chile "den Kenianern ordentlich einheizen". Bundestrainer Lothar Hirsch lobt den jungen Sachsen: "Das größte Talent seit Dieter Baumann." Fünf Härtefälle stehen zur Diskussion |
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| Geändert am 31. Juli 2000 16:52 von sab | |||||||||||