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Olympisches Fußball-Turnier: 3:0 für deutsche Frauen

"Ein solcher Start gibt Auftrieb"

Canberra - Die Fußball-Frauen haben mit dem ersten deutschen Erfolgserlebnis bei den Olympischen Spielen von Sydney ein Signal gesetzt. "Im olympischen Dorf haben viele am Fernseher zugeschaut. Ein solcher Start nach Maß gibt Auftrieb für die ganze Mannschaft", lobte Rolf Ebeling, der Sportdirektor des Deutschen Sportbundes (DSB), nach dem klaren 3:0 (1:0) der DFB-Damen gegen Australien zum Auftakt des Olympia-Turniers.

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Freude über den ersten Sieg:
Birgit Prinz und Bettina Wiegmann.

Zugleich versprach er, den Sieg an die große Glocke zu hängen: "Am Donnerstag hängen wir im Dorf ganz groß auf: erstes Spiel 3:0 gewonnen."

Doris Fitschen zufrieden

So viel Aufmerksamkeit hatten sich die Fußballerinnen im drei Autostunden von Sydney entfernten Canberra insgeheim auch erhofft. "Die ganze Welt hat auf den Olympia-Beginn gewartet. Bei uns zu Hause haben viele zugeguckt, und wir haben ein bisschen auf uns aufmerksam gemacht", sagte Rekordnationalspielerin Doris Fitschen mit zufriedener Miene nach dem gelungenen Einstand, mit dem der Europameister zwei Tage vor der Eröffnungsfeier den sportlichen Startschuss für Olympia 2000 gegeben hatte.

Viele Fehlpässe und Missverständnisse

Ihre "Operation Medaille" hatten die Frauen des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) angesichts des eher ungewohnten öffentlichen Interesses allerdings längst nicht so souverän begonnen, wie es das Ergebnis ausdrückt. "Ich war natürlich nervöser als bei anderen Spielen", gab Doris Fitschen zu. Vor dem erlösenden Führungstor durch die Duisburgerin Inka Grings (35.) lief beim viermaligen Europameister wenig zusammen. Stattdessen gab's viele Fehlpässe, Missverständnisse, Ballverluste.

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Geändert am 13. September 2000 16:08 von sab
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