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US-Basketball-Dream-Team: Millionäre ohne Manieren

"Wir haben das Spiel erfunden"

Sydney - Sie sind 1,8 Milliarden Mark wert, residieren abgeschottet im Nobel-Hotel und sind nach Sydney gekommen, um sich ihr Basketball-Gold abzuholen: Alles andere als ein Triumph des US-Dream-Teams wäre die Sensation der Spiele von Sydney. "Das wird nicht passieren. Wir haben das Spiel erfunden, es perfektioniert und werden der ganzen Welt zeigen, dass wir die Besten sind", tönt Alonzo Mourning vor dem Auftaktspiel am Sonntag gegen China.

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Er kann sich entspannt
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Während das Dream-Team-Original um Magic Johnson, Michael Jordan und Larry Bird die Welt in Barcelona 1992 verzückte, präsentieren sich die zwölf Multi-Millionäre aus der NBA in Sydney arrogant und bisweilen flegelhaft. Gelangweilt lümmelten sich die US-Stars bei der Pressekonferenz auf ihren Stühlen. Nur bei den Fragen nahmen sie gelangweilt die Kopfhörer ab und schalteten den Discman kurz aus. Sie kamen 15 Minuten zu spät und verschwanden zehn Minuten zu früh.

Garnett: 45 Millionen pro Jahr

"Wir wollen hier Spaß haben", sagte Kevin Garnett nach dem ersten Training im Dome. Der 2,11 m lange Forward der Minnesota Timberwolves ist der Krösus im Team: In sechs Jahren kassiert der Glatzkopf mit den langen Armen 121 Millionen Dollar, pro Jahr 45 Millionen Mark. Gold hat Garnett aber noch nicht gewonnen.

Hohn und Spott bei Niederlage

Aufbauspieler Gary Payton von den Seattle SuperSonics fleht sogar: "Ich wünsche mir endlich eine echte Herausforderung. Wir wollen nicht immer locker mit 30, 40 Punkten gewinnen, sondern einen echten Härtetest." Bei einer Niederlage freilich würden sie in den USA verhöhnt und verspottet.

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Geändert am 15. September 2000 11:29 von sab
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