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...Kampf um Gold und gegen Rassismus
Keep smiling: Lächelnd posieren die Mitglieder der australischen Leichtathletik-Mannschaft für die Fotografen, kurz bevor sie ins olympische Dorf einziehen. Selbst Cathy Freeman, der eigenwillige Star, macht mit beim so werbewirksamen Termin, nach dem sie gerade ihre selbstverordnete Einsamkeit im Trainingslager von Melbourne hinter sich gebracht hat, während der Rest des Teams aus Brisbane vom Vorbereitungscamp eingeflogen ist. "She is in", kommentiert der "Sydney Morning Herald" erleichtert, sie ist endlich da. Normales Leben im Olympischen DorfDie "Wiedervereinigung" von Freeman und der Mannschaft war von langer Hand vorbereitet. "Das allererste Ziel war", so sagt Australiens Leichtathletik-Cheftrainer Chris Wardlaw, "dass Freeman von Anfang an zum Team gehören soll." Zumindest für die Öffentlichkeit scheint das gelungen. Im Dorf teilt sich Freeman mit 800-Meter-Läuferin Tamsyn Lewis das Zimmer; ein Indiz dafür, dass sie einen weiteren Schritt zurück in ihr normales Leben getan hat. Sie verzichtet also bewusst auf den Schutz der vergangenen Wochen, den ihr ihr Mann Sandy Bodecker, ihr Trainer Peter Fortune und ein "Leibwächter" auf Schritt und Tritt gewährt hatten. Spiele als Bühne für RegierungskritikZumindest mit den Teammitgliedern redet Freeman auch wieder, Meinungsverschiedenheiten scheinen bis zum Ende der Spiele auf Eis gelegt. Ob sie auch wieder mit den australischen Medien spricht? Mit Sicherheit wird Freeman Wort- und Bildreporter involvieren, wenn sie die Spiele als Bühne nutzt, um die Regierung wegen der Unterdrückung der Ureinwohner, der Aborigines, anzugreifen. Attacken gegen Premierminster John Howard |
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| Geändert am 15. September 2000 13:57 von sab | |||||||