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Freeman, selbst Aborigine, kämpft seit Jahren um die Gleichberechtigung ihres Volkes und nimmt kein Blatt vor den Mund. "Wenn man so eine Regierung hat, die so unsensibel mit diesem Thema umgeht, werden die Leute ärgerlich und emotional", attackierte sie vor zwei Monaten die führenden Politiker unter Premierminister John Howard.

Nachfolgerin der "Black-Power-Bewegung"

Demonstrationen gegen den "Rassismus der weißen Mehrheit in Australien" sind geplant. Freeman selbst könnte die Weltöffentlichkeit erneut auf die Probleme der eingeborenen Australier aufmerksam machen, wie sie es 1994 bei den Commonwealth Games getan hatte. Bei der Ehrenrunde schwenkte sie eine Fahne der Aborigines. Und Freeman wäre eine Nachfolgerin der schwarzen US-Sprinter, die 1968 in Mexiko bei der Siegerehrung nach dem 200-Meter- Finale schwarz-behandschuht für Black Power, die Gleichberechtigung der Schwarzen, protestierten.

Von Volker Held, Rhein-Zeitung - Foto: Archiv

Geändert am 15. September 2000 13:57 von sab
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