|
|
Olympia-Splitter aus Sydney
SURFER I: Olympia bricht auch im Web alle Rekorde. Binnen 24 Stunden verzeichnete die offizielle Seite www.olympics.org rund 190. 000.000 Seitenaufrufe. Zum Vergleich: In Nagano 1998 waren in 16 Tagen nur 670.000.000 auf der Datenautobahn, um sich über die Winterspiele zu informieren. SURFER II: Die deutschen Olympioniken erweisen sich in Sydney als kundige Computernutzer. Bis Donnerstag hatten bereits 52 der 428 deutschen Starter eigene Internetseiten eingerichtet. Die jeweilige Homepage ist unter www.fanmail.olympic.ibm.com abrufbar. GRILLABEND: Der Gewinn der Goldmedaille ist für die US-Basketballer beschlossene Sache. Also gehört zur Vorbereitung selbstverständlich auch ein ordentliches Barbecue ohne Rücksicht auf Fett- oder Cholesterinwerte. Zum Grillmeister wurde Vin Baker von den Seattle Supersonics ernannt. Der Power Forward stellte seinen kulinarisches Fingerspitzengefühl bei der Zubereitung von Spare Ribs, Hähnchen und Pasta unter Beweis und begeisterte seine Teamkollegen.
BIG BROTHER: Das Großaufgebot der Polizei in Sydney erfüllt seinen Zweck. Die Kriminalitätsrate hat sich um 30 Prozent verringert, seitdem die Ordnungshüter in großen Gruppen in der Innenstadt rund um die Uhr präsent sind. "Wir haben durch Olympia eine Million zusätzliche Besucher. Das sind eine Million zusätzliche Ziele für Kriminelle", erklärte ein Polizei-Sprecher. SUPERMARKT-GAFFER: Günstige TV-Zeiten für australische Supermarkt-Besucher: Eine große australische Kette hat während der Olympischen Spiele in jedem Laden bis zu 50 TV-Geräte installiert. Die Höhepunkte wie der 400-m-Lauf von Weltmeisterin Cathy Freeman werden beim Bummel zwischen Wursttheke und Obststand sogar mit dem Original-Ton übertragen.
|
|||
| Geändert am 15. September 2000 13:07 von sab | ||||