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Bahnrad: Fiedler trinkt Rotwein auf zweimal BronzeTäuschungsmanöver klappte nichtSydney - Jens Fiedler ließ sich nicht zweimal zur Feier des Tages bitten, obwohl er vier weitere Jahre auf seine dritte Goldmedaille warten muss: "Heute Abend trinke ich mit meinem Freund Florian Rousseau ein gutes Glas Rotwein."
Der Franzose hatte sich im Keirin-Endlauf von Sydney vor dem Australier Gary Neiwand und dem Weltmeister aus Chemnitz durchgesetzt. Jan van Eijden (Dudenhofen) kam als Vierter ein, wie zuvor Judith Arndt aus Frankfurt/Oder im Punktefahren der Frauen. Nächster Anlauf in AthenFiedler war zwei Tage nach Sprint-Bronze als Favorit gestartet, zog den Spurt im Sechser-Feld aber zu früh an und bekannte: "Ich wollte die anderen eigentlich nur täuschen, doch das hat nicht geklappt. Zweimal Bronze ist aber auch nicht schlecht, auch wenn ich in meiner Lieblingsdisziplin gern erster Olympiasieger aller Zeiten geworden wäre", tröstete er sich. "Ich will auch 2004 in Athen antreten", hatte der 30-Jährige schon vorher angekündigt.
Nur Frankreich war besserTrotzdem durfte der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) mit der Abschlussbilanz zufrieden sein. Mit sechs Medaillen (2-2-2) konnte man vier Jahre nach der Enttäuschung von Atlanta (1-0-1) fast an alte Glanzzeiten anknüpfen. Nur Frankreich (4-2-0) war besser, dahinter folgte überraschend schon Gastgeber Australien (1-2-3). Die 6.000 Zuschauer im Velodrom feierten den Erfolg ihres Teams im Zweier-Mannschaftsfahren. Im Punkterennen der Frauen setzte sich wie 1996 die Italienerin Antonella Bellutti durch. Rousseau hatte Silber im Sprint geholt und gewann sein zweites Gold nach dem Sieg über 1.000 m in Atlanta 1996. Fiedler wollte nach den Siegen im Bahnsprint 1992 und 1996 auch bei seinen dritten Spielen ganz oben auf das Podest und hatte sich im Keirin über 2. 000 m mit Schrittmacher sogar die größeren Chancen ausgerechnet. Ullrich und Zabel im Training |
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| Geändert am 21. September 2000 15:01 von sab | |||||||