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Handballer im Viertelfinale - 25:23 gegen Russland

Heiner Brand bleibt auf dem Teppich

Sydney - Die deutsche Handball-Nationalmannschaft steht im Viertelfinale der Olympischen Spiele und hat nach dem unerwarteten 25:23 (11:15)-Erfolg am Freitag gegen den dreimaligen Olympiasieger Russland den Sieg in der Gruppe A in Reichweite.

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Drehte in der zweiten Halbzeit
auf: Frank von Behren.

Der Auswahl des Deutschen Handball-Bundes (DHB) reicht ein Unentschieden im letzten Vorrundenspiel am Sonntag (16.30 Uhr Ortszeit/7.30 Uhr MESZ) gegen Ägypten um Platz eins zu sichern. "Wir haben es jetzt selbst in der Hand Gruppen-Erster zu werden, das ist ein schönes Gefühl. Aber im Viertelfinale geht alles wieder von vorne los", sagte Bundestrainer Heiner Brand.

Holpert hielt glänzend

Im Viertelfinale würde die DHB-Sieben am 26. September auf den Viertplatzierten der Gruppe B treffen. Um den Platz streiten sich derzeit noch Slowenien und Tunesien, die am Sonntag aufeinander treffen. Welt- und Europameister Schweden, Spanien (31:28 gegen Slowwenien) und Frankreich sind sicher in der Runde der letzten Acht. In der deutschen Gruppe stehen Russland, Ägypten (28:21 gegen Südkorea) und Jugoslawien (33:26 gegen Kuba) als Viertelfinalteilnehmer fest.

Im Gegensatz zum überzeugenden 28:22 am Mittwoch gegen Jugoslawien verschliefen die deutschen Handballer gegen die Russen beinahe die komplette erste Hälfte. Erst ein Hattrick von Bernd Roos (TV Großwallstadt) unmittelbar nach Wiederanpfiff und eine Klasseleistung von Torwart Jan Holpert (SG Flensburg-Handewitt), der sieben Würfe und drei Siebenmeter parierte, brachte das DHB-Team zurück ins Spiel. Roos war mit sechs Toren auch bester Werfer.

Entscheidung durch von Behren

Der Halbzeitrückstand von vier Toren wurde erstmals nach 44 Minuten in eine Führung verwandelt (19:18). Frank von Behren (GWD Minden) sorgte vor 6.000 begeisterten Zuschauern mit vier Toren in sieben Minuten für die Entscheidung.

Von Mark Mittasch, sid - Foto: dpa

Geändert am 22. September 2000 15:47 von sab
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