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Doping ohne Ende: Gewichtheben vor olympischem Aus"Wir tun, was wir tun müssenSydney - Den Gewichthebern droht nach der Doping-Flut von Sydney nach 104 Jahren das olympische Aus. "Wir tun, was wir tun müssen", erklärte Juan Antonio Samaranch unmissverständlich.
Damit reagierte der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) auf drei weitere Dopingfälle, die zum Ausschluss und einer zwölfmonatigen Sperre für Bulgariens Gewichtheber-Team führten. Ständige Negativ-SchlagzeilenAngesichts der ständigen Negativ-Schlagzeilen aus dem Lager der starken Männer - in Sydney waren erstmals auch die Frauen im Olympia-Programm - hat IOC-Generaldirektor Francois Carrard die Hoffnung aufgegeben. Trotz aller Anstrengungen würden die Heber seiner Meinung nach das Doping-Problem nicht mehr in den Griff bekommen: "Sie schaffen es offenbar nicht. Wir werden nach den Olympischen Spielen die Situation diskutieren." Tröger: Nicht dramatisierenNicht dramatisieren wollte indes Walther Tröger, Präsident des Nationalen Olympischen Komitees für Deutschland (NOK), die Lage bei den Gewichthebern. Denn Doping sei nicht erst seit gestern ein Problem im Gewichtheben, so Tröger: "Das liegt daran, dass die ganze Szene so dicht an den Fitnessstudios und den Bodybuildern dran ist." Kritik, dass das Frauen-Gewichtheben zum Teil eine Tätlichkeit auf die Augen der Zuschauer sei, kann Tröger nicht teilen: "Das ist nicht unästhetisch, einige Frauen sind sogar durchtrainierter und athletischer als manche Herren." Bulgarien als Haupt-Übeltäter |
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| Geändert am 22. September 2000 14:11 von sab | ||||