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Nach Indianapolis-Sieg: Schumi warnt vor Euphorie"Acht Punkte Vorsprung sind nichts"Michael Schumacher warnt seine Fans nach seinem Sieg beim Großen Preis der USA in Indianapolis vor übertriebener Euphorie. "Ich bitte alle Ferrari-Tifosi, mir beim Rennen in Japan die Daumen zu drücken und noch nicht zu feiern. Wir sind in einer privilegierten Lage, man darf aber nie die Konzentration verlieren", betonte der in der Formel-1-Fahrerwertung führende Kerpener in einem Interview.
Platz zwei belegt vor den abschließenden beide Rennen in Suzuka und Malaysia mit acht Punkten Rückstand Silberpfeil-Pilot Mika Häkkinen aus Finnland. "Wir müssen noch mindestens zweimal den zweiten Platz erobern, das ist nicht leicht. Wir alle haben gesehen, was Häkkinen passiert ist. In der Formel 1 kann man sicher sein. Aber mit meinem Auto kann ich überall gewinnen, ich werde es auch in Japan versuchen, damit wir endlich mit dem Fest beginnen können", erklärte Schumacher. "Hätte auch so gewonnen"Der 31-Jährige ist sich sicher, dass er in Indianapolis auch dann gewonnen hätte, wenn der Finne Häkkinen nicht aus dem Rennen ausgeschieden wäre. "Er hätte mich niemals überholen können, weil ich schneller war. Der einzige Unterschied wäre, dass ich einen geringeren Vorsprung in der Wertung hätte", ergänzte Schumacher. Todt: Wir sind wieder auferstandenAuch Ferrari-Teamchef Jean Todt betonte, dass die Scuderia stark an Konkurrenzfähigkeit gewonnen habe. "Man hatte uns für tot erklärt. Wir waren nicht tot, deshalb sind wir jetzt auch nicht auferstanden. Ferrari ist seit Jahresbeginn konkurrenzfähig. Wir haben Höhen und Tiefen erlebt. Jetzt hat wieder eine Hoch-Phase begonnen, und wir wollen sie verlängern", erklärte Todt im Gespräch mit La Repubblica. "In Japan wollen wir siegen und uns nicht mit dem zweiten Platz begnügen. Acht Punkte Vorsprung sind nichts. Wir hatten schon einmal einen Vorsprung von 24 Punkten und haben sie in vier Rennen verloren." sid - Foto: AP
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| Geändert am 26. September 2000 13:33 von sab | |||||||||||