Finalturnier in Dortmund: nur mäßige Stimmung
Haching gewinnt den Hallen-Pott
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| DFB-Hallen-Pokal: vom Budenzauber zum müden Gekicke - doch wenigstens die Sieger aus Unterhaching hatten ihren Spass |
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Dortmund - Die SpVgg Unterhaching hat zum ersten Mal in ihrer Vereinsgeschichte den Hallen-Pokal des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) gewonnen und sich die Siegprämie von 60.000 Mark gesichert. Mit einer Einnahme von 295.000 Mark sind die Hachinger auch die Top-Verdiener der diesmal nur neun Tage dauernden Hallenrunde.
Im Endspiel in der Dortmunder Westfalenhalle bezwang das Team von Trainer Lorenz-Günter Köstner Werder Bremen nach einem 1:1 nach regulärer Spielzeit mit 5:4 in Neunmeterschießen, nachdem Torhüter Gerhard Tremmel einen Neunmeter von Bremens Torsten Frings pariert hatte. Den dritten Platz sicherte sich Bundesligist Energie Cottbus durch ein 2:1 im Neunmeterschießen gegen Zweitligist und Titelverteidiger SpVgg Greuther Fürth. Zum besten Spieler des Turniers wurde Abderrahim Ouakili vom Zweitligisten FSV Mainz 05 gewählt, bester Torwart war der Bremer Stefan Brasas.
Keine Werbung für den Hallen-Kick

Alpine Herren: Weltcup-Slalom in Wengen
Öster-"Raich" im Rausch
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| "Glücklichster Mensch": Benjamin Raich |
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Wengen - Der "heilige" Berg der Schweizer ist von einer rot-weiß-roten Lawine überrollt worden. Beim Slalom in Wengen fuhren die österreichischen Ski-Rennläufer auf die Plätze eins bis fünf und setzten damit einmal mehr einen Meilenstein im alpinen Ski-Zirkus - einen derartigen Triumph im Slalom hatte es in den 35 Weltcup-Jahren noch nicht gegeben.
Die Gastgeber am Lauberhorn erwischte der Erfolg des Erzrivalen auf dem falschen Fuß: Für die Siegerehrung hatten sie nur zwei Landesfahnen des Alpen-Nachbarn bereitgelegt.
Österreichische Meisterschaften mit internationaler Beteiligung

Maradona von Steuerfahndern empfangen
Rom - Nicht gerade ein freundlicher Empfang: Der frühere argentinische Fußball-Star Diego Maradona wurde bei seiner Einreise nach Italien von der italienischen Steuerfahndung erwartet. Gleich zwanzig Beamte warteten auf dem Flughafen von Rom auf den Weltmeister von 1986, der auf dem Weg zu Präsentation einer Münzkollektion war. Dem früheren Mittelfeldspieler des SSC Neapel wird vorgeworfen, in Italien Steuerschulden von rund 52 Millionen Mark angesammelt zu haben. Maradona wurde von den Steuerfahndern in einen Nebenraum des Flughafens geleitet, um ihn zu den Vorwürfen zu befragen und angeblich Unterlagen zu unterzeichnen. Danach durfte der Argentinier, der alle Anschuldigungen zurückwies, den Flughafen verlassen.
Keine Rückkehr zum SSC Neapel

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