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Haching gewinnt den Hallen-Pott
Harsche Kritik: Hallen-Mogelpackung vor dem Aus
Dortmunds neuer Star Rosicky: Gleich zwei Tore beim Debüt

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Keine Werbung für den Hallen-Kick

Das siebte Endturnier in Dortmund, insgesamt das 14. offizielle seit Bestehen des Wettbewerbs, war jedoch alles andere als eine Werbung für den immer mehr in die Kritik geratenen Hallen-Kick. "Zugabe"-Rufe gab es lediglich beim Auftritt von DJ Ötzi.

Bayerns Frechheit mit Vorrundenaus bestraft

Bestes Beispiel für die sportliche Magerkost war das unverschämte Auftreten des Meisters und Pokalsiegers Bayern München, der das Turnier mit einer durch Thorsten Fink verstärkten und von Co-Trainer Michael Henke betreuten C-Auswahl bestritt und dementsprechend bereits nach dem ersten Tag die Koffer packen musste. Stürmer Roque Santa Cruz war zwar in der Westfalenhalle dabei, zog sich jedoch nicht einmal das Trikot über. Die Bayern wurden von den rund 10.000 Zuschauern mit einem gellenden Pfeifkonzert verabschiedet.

Dortmunds Millionenkauf mit zwei Treffern

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Gelungener Einstand vom 20jährigen Neu- Dortmunder Tomas Rosicky

Kaum kundenfreundlicher verkaufte sich Gastgeber Borussia Dortmund, bei dem der 25 Millionen Mark teure Neuzugang Tomas Rosicky mit zwei Treffern am ersten Tag zwar ein viel beachtetes Debüt im BVB-Trikot gab, sich mit Amateuren wie Emmanuel Kontiris, Florian Kringe oder Erdal Eraslan an seiner Seite aber bereits nach dem Viertelfinale (2:3 gegen Bremen) verabschieden musste. "Die Überraschungen sind ausgeblieben", bilanzierte dann auch DFB-Trainer Michael Skibbe, "die Mannschaften, die relativ komplett angetreten sind, haben sich auch durchgesetzt."

Randale um St. Pauli

Zu allem Überfluss blamierte sich auch noch der mit vielen Sympathien gestartete Zweitligist FC St. Pauli, dessen Spieler nach dem 2:3 im entscheidenden Gruppenspiel gegen Dortmund Schiedsrichter Franz-Xaver Wack aus Biberach bedrängten, so dass dieser unter Begleitschutz vom Spielfeld geführt werden musste. Wack fertigte einen Sonderbericht an, St. Pauli droht somit ein Nachspiel vor dem DFB-Sportgericht. Der Hamburger Angreifer Nico Patschinski wurde nach einer Roten Karte in der Skandalpartie vom DFB bis auf weiteres gesperrt.

Mainz scheiterte am Sieger

Gemeinsam mit dem Team vom Millerntor und Rekordmeister Bayern München mussten sich auch Bundesligist Hansa Rostock sowie der letztjährige Finalist Borussia Mönchengladbach und Zweitligist SSV Reutlingen bereits nach dem ersten Tag verabschieden. Im Viertelfinale scheiterten neben Gastgeber Dortmund schließlich Mainz (1:2 gegen Unterhaching) sowie die Bundesliga-Aufsteiger VfL Bochum (0:3 gegen Greuther Fürth) und 1. FC Köln. Die Kölner hatten am ersten Tag mit Siegen gegen Dortmund (4:1) und St. Pauli (4:2) den stärksten Eindruck hinterlassen, scheiterten in der Runde der letzten Acht allerdings im Neunmeterschießen an Mitaufsteiger Cottbus.

Holger Schmidt und Jürgen Zelustek, sid

Geändert am 14. Januar 2001 19:03 von to
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