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| Gelungener Einstand vom 20jährigen Neu- Dortmunder Tomas Rosicky |
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Kaum kundenfreundlicher verkaufte sich Gastgeber Borussia Dortmund, bei dem der 25 Millionen Mark teure Neuzugang Tomas Rosicky mit zwei Treffern am ersten Tag zwar ein viel beachtetes Debüt im BVB-Trikot gab, sich mit Amateuren wie Emmanuel Kontiris, Florian Kringe oder Erdal Eraslan an seiner Seite aber bereits nach dem Viertelfinale (2:3 gegen Bremen) verabschieden musste. "Die Überraschungen sind ausgeblieben", bilanzierte dann auch DFB-Trainer Michael Skibbe, "die Mannschaften, die relativ komplett angetreten sind, haben sich auch durchgesetzt."
Zu allem Überfluss blamierte sich auch noch der mit vielen Sympathien gestartete Zweitligist FC St. Pauli, dessen Spieler nach dem 2:3 im entscheidenden Gruppenspiel gegen Dortmund Schiedsrichter Franz-Xaver Wack aus Biberach bedrängten, so dass dieser unter Begleitschutz vom Spielfeld geführt werden musste. Wack fertigte einen Sonderbericht an, St. Pauli droht somit ein Nachspiel vor dem DFB-Sportgericht. Der Hamburger Angreifer Nico Patschinski wurde nach einer Roten Karte in der Skandalpartie vom DFB bis auf weiteres gesperrt.
Gemeinsam mit dem Team vom Millerntor und Rekordmeister Bayern München mussten sich auch Bundesligist Hansa Rostock sowie der letztjährige Finalist Borussia Mönchengladbach und Zweitligist SSV Reutlingen bereits nach dem ersten Tag verabschieden. Im Viertelfinale scheiterten neben Gastgeber Dortmund schließlich Mainz (1:2 gegen Unterhaching) sowie die Bundesliga-Aufsteiger VfL Bochum (0:3 gegen Greuther Fürth) und 1. FC Köln. Die Kölner hatten am ersten Tag mit Siegen gegen Dortmund (4:1) und St. Pauli (4:2) den stärksten Eindruck hinterlassen, scheiterten in der Runde der letzten Acht allerdings im Neunmeterschießen an Mitaufsteiger Cottbus.