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| Auf dem Podest war nur Platz für drei Österreicher: Benjamin Raich (Mi), Rainer Schoenfelder (li) und Mario Matt |
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Der Erfolg der Österreicher hat wieder einmal Methode. "Wir haben vor der Saison die Technik umgestellt", erklärte Cheftrainer Toni Giger. Das Geheimnis: Vom Inline-Skaten hat sich Team Austria eine "Wackeltechnik" abgeschaut - fast nur noch die Unterschenkel sind beim Tanz durch den Stangenwald in Bewegung. Der Erfolg schafft aber auch ein Problem: Bei der WM in St. Anton (28. Januar bis 10. Februar) können von den fünf "Musketieren" nur vier starten.
Die Durststrecke der deutschen Ski-Herren nimmt dagegen kein Ende. Zwei Wochen vor den WM musste das Mini-Team ohne Weltcup-Punkte nach Hause reisen. Nachdem die beiden Abfahrten am Lauberhorn wegen Nebel ausgefallen waren, vergab Markus Eberle (Kleinwalsertal) im Slalom eine gute Ausgangsposition und schied im vernebelten zweiten Lauf nach einem "Einfädler" aus.
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| Wengen versank im Nebel |
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"Ich habe alles riskiert, und das ist halt schiefgegangen", sagte der 31-Jährige, der am 19. Dezember 2000 mit seinem zehnten Platz im Slalom von Madonna di Campiglio als letzter der deutschen Mannschaft Punkte im Weltcup gesammelt hatte. "Platzierungen zählen für mich nicht mehr, deswegen musste ich voll auf Angriff fahren", begründete Eberle seine vergebliche Angrifflust nach Rang 13 im ersten Lauf.
Für die Deutschen war es ein verlorenes Wochenende. Gerne hätte auch Max Rauffer (Leitzachtal) wieder Punkte gesammelt, doch nach einer Zwangspause von fast fünf Wochen musste der 28-Jährige sein Comeback verschieben. Beide Abfahrten in Wengen fielen aus, zu viel Nebel hing am Freitag und am Samstag über der 4.408 Meter langen Piste vom Lauberhorn. "Ich habe zwar noch ein bisserl Zeit bis zur WM, aber diese Rennen hätten mir schon sehr gut getan", kommentierte Rauffer enttäuscht die beiden Absagen.
Gut möglich, dass nach der kompletten Streichung der ersten Abfahrt zumindest die zweite noch vor der WM nachgeholt wird. Als Ersatzort ist Garmisch-Partenkirchen im Gespräch, das am Freitag (26. Januar) vor den ohnehin geplanten Rennen am 27. (Abfahrt) und 28. Januar (Super-G) den zusätzlichen Wettbewerb ausrichten könnte.