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Verbrechen an Kindern aufgeklärt:Sedat wurde Opfer eines PsychopathenDuisburg/Berlin - Rasch hat die Polizei zwei Verbrechen an Kindern in Duisburg und Berlin aufgeklärt. Die mutmaßlichen Täter kamen am Wochenende in Untersuchungshaft.
Aus purer Lust am Töten erwürgte ein 23-jähriger Arbeitsloser den neunjährigen Türken Sedat in Duisburg. Er habe seit seinem 15. Lebensjahr das Verlangen gehabt, einmal ein Kind sterben zu sehen, sagte der Beschuldigte laut Polizei. In Berlin gestand ein 36-jähriger Schlosser, die neunjährige Sophia Wendt aus sexuellen Motiven entführt zu haben. Im Duisburger Fall wurde in der Nacht zum Samstag der Deutsche Oliver S. festgenommen. Gegen ihn erging Haftbefehl wegen Mordes. Er hatte nach Angaben der Polizei am vergangenen Dienstagnachmittag den türkischen Jungen mit in seine Wohnung genommen, dort getötet, die Leiche in einen Koffer gepackt und zunächst im Schrank verstaut. Wenige Stunden später kam laut Ermittlern seine Freundin zu Besuch. Beide schliefen miteinander. Anschließend holte der Mann nach eigenem Geständnis erneut den Leichnam hervor, zerlegte und verging sich sexuell an ihm. Am folgenden Tag brachte er den Rumpf und den Kopf getrennt zu dem Müllcontainer, wo der zerstückelte Körper am Donnerstag von einem Spaziergänger entdeckt wurde. Laut Polizei hatte Oliver S. bereits früher einmal Kontakt zu dem Neunjährigen aufgenommen. In der Vergangenheit hatte sich das Kind aber geweigert, dem Mann in dessen Wohnung zu folgen. Sexuelles Motiv im Fall Sophia |
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| Geändert am 14. Januar 2001 18:21 von to | ||||