Streit um Transfersystem: Fifa gibt klein bei
Bittere Schlappe für Blatter
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| Der mächtige Fifa-Boss Joseph Blatter (li.) will künftig mit Uefa-Chef Johansson nach Lösungen in der Transferproblematik suchen. |
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Zürich - Die Europäische Fußball-Union (Uefa) hat die Machtprobe mit dem Welt-Verband klar gewonnen: Der Internationale Fußball-Verband (Fifa) zieht sein Papier zur künftigen Transferregelung, das der EU-Kommission übermittelt worden war, zurück.
Nach einem 75-minütigen Krisen-"Gipfel" am Freitag im Fifa-Hauptquartier in Zürich musste Welt-Verbands-Präsident Joseph Blatter akzeptieren, dass einzige Basis in den Verhandlungen mit der EU das gemeinsame Papier vom 31. Oktober 2000 sei. Blatter reumütig: "Ich bedaure, dass es zu dieser Situation gekommen ist."
"Informationspolitik nicht diplomatisch"

Melbourne: Rittner weiter, Prinosil musste aufgeben
Hitzschlag auf dem Tennisplatz
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| Fix und fertig: David Priinosil. |
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Melbourne - Manche mögen's heiß - David Prinosil eher nicht. In Melbourne ist nach vier "kühleren" Tagen" der Sommer mit seiner ganzen Brutalität zurückgekehrt.
Temperaturen bis 50 Grad ließen die Tennisprofis bei den Australian Open schmoren - und mehr. Wie Prinosil: 6:7 (11:13), 0:5 lag der Amberger in seinem Drittrundenmatch gegen Andre Agassi zurück, als sein Körper nicht mehr mitmachte. Der Puls dauerhaft bei 160, aussichtslos im Rückstand, der 27-Jährige kapitulierte. "Ich habe noch nie ein Match aufgegeben", sagte Prinosil: "Aber wenn der Hitzschlag kommt, hilft gar nichts mehr." Barbara Rittner konnte bei ihrem 6:1, 3:6, 6:1-Erfolg über Ruxandra Dragomir dagegen von der Hitzeregel für die Damen profitieren.
"Etwas Besorgnis erregend"

Berti wünscht sich Fußball-Azubis
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| Sorgt sich um die Zukunft des Fußballs: Berti Vogts. |
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Rom - Berti Vogts will neue Wege gehen: Der ehemalige Bundestrainer, jetzt Chefcoach des Bundesligisten Bayer Leverkusen, möchte Fußball zum Lehrberuf machen. "Wir werden nächste Woche Gespräche mit dem Kultusministerium in Düsseldorf führen. Es geht darum, 15- oder 16-Jährige vielleicht zwei Stunden am Morgen und zwei Stunden am Nachmittag zu trainieren. Gleichzeitig sollten allerdings auch Computer- und Sprachkenntnisse weiter gefördert werden", erklärte der 54-Jährige am Rande des Trainingslagers des Vizemeisters in Rom. Die Initiative des Werksklubs muss allerdings zunächst vom nordrhein-westfälischen Kultusminister Dr. Michael Vesper (Bündnis 90/Die Grünen) abgesegnet werden. Vogts ist optimistisch: "Unsere Ausbildung geht über den Fußball hinaus. Deshalb erhoffe ich mir, dass Fußball als Lehrberuf anerkannt wird." sid - Foto: Archiv
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