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Lockerer Auftakt bei Handball-WM - 40:12 gegen USA"Sieg ist wichtig, egal gegen wen"Besancon - Deutschlands Handball-Nationalmannschaft ist mit einem 40:12 (19:6)-Pflichtsieg gegen Außenseiter USA in die WM in Frankreich gestartet. 119 Tage nach dem bitteren Aus im Viertelfinale der Olympischen Spiele gelang dem neuformierten Team von Bundestrainer Heiner Brand bei seiner ersten Reifeprüfung der erwartete Auftakt nach Maß. Bei einem weiteren Erfolg im zweiten Vorrundenspiel am Mittwoch gegen Südkorea (20.30 Uhr) in Besancon wäre dem WM-Fünfte von 1999 die Teilnahme am Achtelfinale schon nicht mehr zu nehmen.
"Es ist immer enorm wichtig, bei einem solchen Turnier die erste Begegnung zu gewinnen, egal gegen wen", kommentierte Brand den achten Sieg seiner Mannschaft im neunten Vergleich mit den Handball-Exoten aus den USA. Der Olympia-Neunte von Atlanta 1996 hatte sich durch Platz vier bei den Panamerikanischen Meisterschaften für die WM qualifiziert. Brand weiter: "Wo wir wirklich stehen, wissen wir erst nach dem Spiel gegen Korea. Ich hätte zum Auftakt lieber einen stärkeren Gegner gehabt, um auf die schweren Kontrahenten besser vorbereitet zu sein. Das war heute nicht mehr als ein wenig Bewegung." Baur hatte ProblemeDie Auswahl des Deutschen Handball-Bundes (DHB), in der nur noch sieben Olympioniken von Sydney, aber neun Neulinge stehen, wurde ihrer Favoritenrolle von Anfang an gerecht. Trotzdem offenbarten die jungen Wilden gegen den Außenseiter mit Regionalliga-Format zunächst Nachlässigkeiten in der Deckung und Unkonzentriertheiten im Angriff. Insbesondere der jüngst zum "Handballer des Jahres" gekürte Spielmacher Markus Baur (HSG D/M Wetzlar) tat sich gegen die Abwehr der USA schwer und konnte seine Rückraumspieler Jörg Kunze (TV Großwallstadt) und Kapitän Frank von Behren (GWD Minden), der wie Stefan Kretzschmar (SC Magdeburg) fünf Treffer erzielte, nicht wie gewohnt in Szene setzen. Viele TempogegenstößeMit der Einwechslung von WM-Debütant Christian Rose von der SG Wallau-Massenheim, der mit sieben Treffern erfolgreichster Werfer war, stieg auch die Erfolgsquote des deutschen Teams. Vor 2. 200 Zuschauern im Palais des Sports baute der EM-Neunte seine Führung binnen zehn Minuten entscheidend auf 12:4 (22.) aus. Nicht zuletzt, weil sich Keeper Christian Ramota (TV Großwallstadt), der überraschend den Vorzug gegenüber dem Magdeburger Henning Fritz erhalten hatte, steigerte. Auch im zweiten Abschnitt profitierte Deutschland vom nachlassenden Elan der Amerikaner und kam immer wieder über Tempogegenstöße zum Erfolg. Der Bundestrainer konnte es sich sogar erlauben, seinem zweiten Anzug um Jan-Olaf Immel (SG Wallau-Massenheim/5) eine Chance zu geben. Russen hatten viel Mühe gegen Tunesien |
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| Geändert am 24. Januar 2001 12:20 von sab | |||||||||