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| Auch sein Name kursiert: Klaus Toppmöller. |
Bei der jetzt dringlichsten Personalentscheidung aber will sich die Eintracht zumindest bis nächste Woche Zeit lassen. Der am Samstag gegen Köln (1:5) im Waldstadion gesichtete Schäfer hätte wohl von Beginn an einen schweren Stand. "Der wäre nicht gut für den Verein", stellte Stürmer Sasa Ciric, der unter Schäfer bei Tennis Borussia Berlin gespielt hatte, vorbeugend fest.
Die Spekulationen um eine Rückkehr des beim Zweitligisten 1. FC Saarbrücken ausgeschiedenen Toppmöller an den Riederwald reißen unterdessen nicht ab. Der ehemalige Frankfurter Coach (1993/94) besitzt noch eine vertragliche Bindung bis 30. Juni beim FCS; die Eintracht müsste also eine "Ablösesumme" für "Toppi" bezahlen. "Wenn ein Verein an uns herantritt, wären wir gesprächsbereit", erklärte FCS-Vize-Präsident Klaus Meiser. "Dann müssten sich die drei Parteien an einen Tisch setzen, und wir würden sicher eine Lösung finden." Am Sonntag bei Hansa Rostock wird unterdessen Sportdirektor und Interimstrainer Rolf Dohmen die Frankfurter Mannschaft betreuen.
Trotz der Turbulenzen am Montag ging die Mitgliederversammlung im Marriott-Hotel in geregelten Bahnen vonstatten. Wo früher schon mal das Faustrecht regierte und Chaos herrschte, wurde die Szenerie diesmal von Souveränität geprägt. Präsident Peter Fischer ließ das Thema Magath bei seiner 50-minütigen Rede fast komplett außen vor. Fischer untermauerte noch einmal die gute Zusammenarbeit mit Octagon: "So eine Einstimmigkeit kannte ich bisher nur von Wahlen aus der ehemaligen DDR oder UdSSR."
Gelassen nahm die Versammlung die Bekanntgabe der finanziellen Entwicklung des Klubs hin. Die Eintracht steigerte ihren Umsatz im Geschäftsjahr 1999/2000 um rund 1,5 Millionen Mark. Insgesamt setzten die Hessen 43,1 Millionen Mark um. Die Personalkosten des Vereins schnellten um 9,3 Millionen auf 35,7 Millionen Mark in die Höhe. Hauptsächlich deshalb schlug zum 30. Juni 2000 ein Verlust aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 18,2 Millionen Mark zu Buche. Durch den Agenturvertrag mit dem Rechteverwerter ISPR, der dem Klub 20 Millionen Mark einbrachte, wurde das Finanzloch gestopft.