|
|
NBASchrempf zurück: Aller Anfang ist schwer
Portland/Dallas - Detlef Schrempf hat sich 222 Tage nach seinem Karriereende mit einer Nullnummer in der besten Basketball- Liga der Welt zurückgemeldet. Der einstige deutsche Star verbuchte während seines 14-minütigen Comebacks vor 19.980 Zuschauern im heimischem Rose Garden beim 100:92-Erfolg der Portland Trail Blazers gegen die Phoenix Suns lediglich einen Rebound und einen Assist. Trotz der mageren Ausbeute zeigte sich Headcoach Mike Dunleavy nicht unzufrieden. "Es war okay. Aller Anfang ist eben schwer. Wir sind froh, dass er uns in unserer komplizierten Situation zur Verfügung steht", befand der Trainer, dessen Team nach dem 34. Saisonsieg in der Pacific Divison erstmals an der Tabellenspitze steht. Seine Rückkehr hatte Schrempf nach dem Einwerfen kurz vor dem Anpfiff entschieden. Historischer Sieg der Mavericks
NHLRückschlag für San Jose Sharks
Torwart Olaf Kölzig hat in der NHL den einzigen Sieg mit deutscher Beteiligung eingefahren. Seine Washington Capitals besiegten die Toronto Maple Leafs 5:4. Zumindest für einen Punkt reichte es für Jochen Hecht und die St. Louis Blues beim 2:2 gegen die Columbus Blue Jackets. Marco Sturm unterlag dagegen mit den San Jose Sharks den Dallas Stars 2:4. Die Capitals behaupteten Platz eins in der Southeast Division und Rang fünf in der Eastern Conference. Peter Bondra war mit drei Treffern der Mann des Abends, Kölzig parierte 27 Schüsse. St. Louis tat sich schwer gegen Neuling Columbus und kam erst im Schlussdrittel zum 2:2-Ausgleich. Als Zweite im Westen bleiben die Blues jedoch deutlich auf Playoffkurs. Marco Sturm ohne TorEinen Rückschlag kassierten dagegen die San Jose Sharks gegen Ex-Meister und Verfolger Dallas Stars. Der frühere Landshuter Marco Sturm bereitete das Anschlusstor zum 2:3 vor, verhinderte die Niederlage der Kalifornier allerdings nicht. Trotzdem liegen die Sharks in der Pacific Division fünf Punkte vor Dallas auf Rang eins.
NFLSuper Bowl geht nach Baltimore - Ray Lewis gefeiertTriumph statt Todeszelle
Tampa/Atlanta - Ein Jahr nach seiner Verwicklung in die Super-Bowl-Morde von Atlanta gehörten Ray Lewis erneut die Schlagzeilen. Der von der Mordanklage freigesprochene Linebacker der Baltimore Ravens führte sein Team in der 35. Auflage des Super Bowl zu einem 34:7-Erfolg über die New York Giants und setzte damit einen fulminanten Schlusspunkt hinter ein turbulentes Jahr. "Der Herr hat mich durch die Hölle geschickt. Meine Story ist so sensationell, das niemand sie glauben würde." Als Belohnung für seine herausragende Leistung wurde Lewis als siebter Verteidiger in der Geschichte des Endspiels der NFL zum "wertvollsten Spieler der Partie" (MVP) gewählt. Viel hätte nicht gefehlt, und Lewis hätte das Finale in der Todeszelle am Fernseher verfolgt.
|
|
|