... Österreich fordert: Gold muss her
Das bewies vor allem Florian Eckert mit seinem grandiosen dritten Platz im Training am Freitag. Dagegen kamen Max Rauffer (Leitzachtal) und Stefan Stankalla (Partenkirchen) mit der 3.086 m langen Piste nicht gut zurecht. Trotz Eckerts guter Vorstellung wäre ein Platz unter den ersten Zehn eine positive Überraschung, auch wenn die deutschen Männer zuletzt in Garmisch-Partenkirchen überzeugten.
Bei Werner Franz wurden die Muskeln "blau"
Mit 960 Meter Höhenunterschied auf drei Kilometern Länge gilt die WM-Abfahrt als eine der schwersten der letzten Jahre. 48 Tore, im Eisfall ein Gefälle von 78 Prozent - dennoch hält sich der Respekt der Fahrer in Grenzen. "Das Kriterium ist nicht Überwindung oder Risikobereitschaft, sondern der Kräfteverschleiß", beschreibt Osswald die Herausforderung: "Es sind von oben bis unten nur schwere Kurven. Wenn am Schluss die Kräfte schwinden, wird es nochmal richtig schwer." Frag' nach bei Werner Franz, der am Donnerstag die österreichische Ausscheidung gewann: "Am Ende waren die Muskeln blau. Ich war total fertig." Von Markus Seyrer, sid - Fotos: AP, dpa
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