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NBANiederlagen für Spitzenteams
Im Fernduell um die beste Bilanz in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA haben die Philadelphia 76ers und die Sacramento Kings einen Rückschlag erlitten. Im kalifornischen Duell bei Titelverteidiger Los Angeles Lakers verloren die Kings 94:100 und kassierten damit die 13. Niederlage der Saison, bleiben aber Spitzenreiter der Western Conference. Im Osten unterlag Ligaprimus Philadelphia 76ers bei den New Jersey Nets trotz Zehn-Punkte-Führung 79:86 und verlor damit ebenfalls das 13. Spiel. Die 76ers haben aber vier Siege mehr auf dem Konto als Sacramento. Das Duell an der Ostküste zwischen den Miami Heat und den New Yorks Knicks entschied die Mannschaft aus dem Big Apple nach Verlängerung 103:100 für sich und kletterte hinter den 76ers auf Platz zwei in der Eastern Conference.
NHLRückschlag für San Jose Sharks
Torwart Olaf Kölzig hat in der NHL den einzigen Sieg mit deutscher Beteiligung eingefahren. Seine Washington Capitals besiegten die Toronto Maple Leafs 5:4. Zumindest für einen Punkt reichte es für Jochen Hecht und die St. Louis Blues beim 2:2 gegen die Columbus Blue Jackets. Marco Sturm unterlag dagegen mit den San Jose Sharks den Dallas Stars 2:4. Die Capitals behaupteten Platz eins in der Southeast Division und Rang fünf in der Eastern Conference. Peter Bondra war mit drei Treffern der Mann des Abends, Kölzig parierte 27 Schüsse. St. Louis tat sich schwer gegen Neuling Columbus und kam erst im Schlussdrittel zum 2:2-Ausgleich. Als Zweite im Westen bleiben die Blues jedoch deutlich auf Playoffkurs. Marco Sturm ohne TorEinen Rückschlag kassierten dagegen die San Jose Sharks gegen Ex-Meister und Verfolger Dallas Stars. Der frühere Landshuter Marco Sturm bereitete das Anschlusstor zum 2:3 vor, verhinderte die Niederlage der Kalifornier allerdings nicht. Trotzdem liegen die Sharks in der Pacific Division fünf Punkte vor Dallas auf Rang eins.
NFLSuper Bowl geht nach Baltimore - Ray Lewis gefeiertTriumph statt Todeszelle
Tampa/Atlanta - Ein Jahr nach seiner Verwicklung in die Super-Bowl-Morde von Atlanta gehörten Ray Lewis erneut die Schlagzeilen. Der von der Mordanklage freigesprochene Linebacker der Baltimore Ravens führte sein Team in der 35. Auflage des Super Bowl zu einem 34:7-Erfolg über die New York Giants und setzte damit einen fulminanten Schlusspunkt hinter ein turbulentes Jahr. "Der Herr hat mich durch die Hölle geschickt. Meine Story ist so sensationell, das niemand sie glauben würde." Als Belohnung für seine herausragende Leistung wurde Lewis als siebter Verteidiger in der Geschichte des Endspiels der NFL zum "wertvollsten Spieler der Partie" (MVP) gewählt. Viel hätte nicht gefehlt, und Lewis hätte das Finale in der Todeszelle am Fernseher verfolgt.
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