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Zweiter WM-Titel nach 1995 - Triumph gegen Schweden:Frankreich im siebten Handball-Himmel
Paris - Frankreichs Handballer haben mit ihrem zweiten Weltmeisterschaftstitel nach 1995 die "Grande Nation" in Euphorie versetzt und die schwedisch-russische Vorherrschaft vorerst beendet. In einem wahren Handball-Krimi entthronten die Franzosen den vierfachen Weltmeister Schweden durch ein 28:25 (22: 22/11:10) nach Verlängerung und bereiteten ihrem Trainer Daniel Costantini einen Abschied nach Maß. Der 57-Jährige, der die "Equipe Tricolore" bereits vor sechs Jahren zum ersten WM-Triumph geführt hatte, legt sein Amt nach knapp 16 Jahren nieder. Auch der frühere Großwallstädter Weltklassespieler Jackson Richardson liebäugelt mit dem Ende seiner internationalen Karriere. Den dritten Platz sicherte sich der Olympia-Vierte Jugoslawien durch ein 27:17 (11:8) gegen Ägypten. Erst "Viertelfinal-Krimi", dann "Herzschlag-Finale"Drei Tage nach dem Viertelfinal-Krimi gegen Deutschland (26:23 n.V.) waren im Herzschlag-Finale Jerome Fernandez (8 Tore) und Patrick Cazal (6) vor 13.000 begeisterten Zuschauern im ausverkauften Palais Omnissports in Paris-Bercy die erfolgreichsten Werfer für die Franzosen. Die "alten" Schweden mit Regisseur Magnus Wislander vom deutschen Meister THW Kiel fanden rund vier Monate nach der bitteren Niederlage im olympischen Finale erst langsam ins Spiel und lagen schnell mit 0:4 (7. Minute) zurück. Es dauerte acht Minuten, bis der Kieler und beste schwedische Torschütze Stefan Lövgren (8/2) den ersten Treffer der Skandinavier markierte. "Alte Schweden" hatten alle ChancenDie Oldie-Truppe mit einem Durchschnittsalter von knapp 29 Jahren (Wislander: "Im Vergleich zur letzten WM haben wir eine Jugendmannschaft") fing sich aber in der Folge und ging sogar mit 17:14 (42.) in Führung. Doch in der Verlängerung bewiesen die Hausherren in der "Hölle von Paris" kühlen Kopf und hielten dem immensen Druck stand. Das Drei-Kronen-Team wird nach dem leichten Dämpfer von Paris eine Blutaufrischung erleben. Unter anderem haben Wislander (36), der Nordhorner Ola Lindgren und Pierre Thorsson vom VfL Bad Schwartau (beide 34) ihren endgültigen Abschied von der internationalen Bühne angekündigt. Ulrike Lange, sid
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| Geändert am 5. Februar 2001 11:13 von to | |||||||||||