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Nach fünf Monaten: Huber-Comeback in Paris
Sie ist wieder da!Paris - Poetisch ausgedrü,ckt: In der Stadt der Liebe wird die lange Leidenszeit von Anke Huber endlich ein Ende finden. Nach fünfmonatiger Verletzungspause gibt die 26-jährige Tennis-Spielerin aus Karlsdorf beim Hallenturnier in Paris am Dienstag ihr Comeback. "Ich habe keine Schmerzen mehr und bin guten Mutes, dass die Verletzung wirklich richtig auskuriert ist", erklärte die deutsche Nummer eins am Montag nach der Auslosung. In der ersten Runde wartet auf Anke Huber mit der Kanadierin Sonya Jeyaseelan eine lösbare Aufgabe. Huber hatte sich am 7. September 2000 beim Doppel-Viertelfinale der US Open eine komplizierte Verletzung am rechten Handgelenk zugezogen. Dadurch verpasste sie nicht nur Olympia, sondern auch das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres in Australien. Neustart mit der letzten GegnerinDas Schicksal wollte es so, dass ihre letzte Gegnerin vor der Zwangspause nun auch ihre erste war: Julie Halard-Decugis. Bei den US Open war die Französin Gegnerin von Huber in Doppel, in dem sie sich bei einem Vorhandschlag verletzte. Am vergangenen Samstag gab Halard- Decugis ihren "Ausstand", auch Anke Huber hatte sie zum Abschiedsspiel ins südfranzösische Tarbes eingeladen. Mit dem ersten Match seit fünf Monaten war die ehrgeizige Deutsche dann recht zufrieden, auch wenn es noch um nichts ging. Nach Paris der Übung wegenErnst wird es erst ab Dienstag beim WTA-Turnier in der französischen Metropole. "Große Erwartungen habe ich nicht", meinte Anke Huber, "ich will vor allem wieder meinen Rhythmus finden. Dazu brauche ich sicher noch ein, zwei Turniere." Die Karlsdorferin, die "erst seit Mitte Januar" wieder voll trainiert, hat nach Paris auch für Nizza und Dubai gemeldet. An Nummer sechs gesetztNach der extrem langen Pause wollte Anke Huber eigentlich schon in der vorigen Woche in Tokio wieder aufschlagen. "Doch da ging es noch nicht, es lief noch nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe." In Paris ist die blonde Deutsche an Nummer sechs gesetzt; Nummer eins ist die Französin Mary Pierce vor der Russin Anna Kurnikowa. Ralf Jarkowski, dpa
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| Geändert am 6. Februar 2001 10:27 von to | |||||||