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WM alpin: Kombinations-Slalom in St. AntonAamodt schafft den Gold-Hattrick
St. Anton - Der Norweger Kjetil-Andre Aamodt hat am Dienstag bei den Weltmeisterschaften in St. Anton die alpine Kombination der Männer gewonnen. Bei seinem dritten Kombinationstitel hintereinander ließ Aamodt den Österreicher Mario Matt und Paul Accola, der die erste Medaille für die Schweiz gewann, hinter sich. Schon im ersten Lauf fuhr Aamodt mit Startnummer eins bei schwierigen Pistenverhältnissen zur Bestzeit, trotz hoher Nummer im zweiten Durchgang behielt er die Nerven und legte seinen besten Slalom des Jahres hin. In 1:31,81 Minuten siegte Aamodt knapp vor den österreichischen Slalom-Spezialisten Mario Matt (1:31,95) und Rainer Schönfelder (1:32,34). Florian Eckert (Lenggries), einziger Starter des Deutschen Ski-Verbandes, schied nach einem guten zehnten Platz im Zwischenklassement aus. "Ich bin in Führung, das ist sicher gut. Aber es wird noch spannend", hatte Aamodt tiefgestapelt. Dabei ging Aamodt als mit Abstand bester Abfahrer der ersten Zehn in die zweite Hälfte des Entscheids. Hinter ihm rangierten zudem in den Österreichern klassische Slalom- Spezialisten, auch wenn Matt meinte: "Es liegt noch einiges drin." Österreicher mit Trauerflor
Die Österreicher fuhren mit schwarzem Trauerflor, nachdem ihr Skisprung-Nationaltrainer Alois Lipburger in der Nacht zum Montag bei einem Verkehrsunfall tödlich verunglückt war. Mitfavorit Kjus geschwächt rausAamodts gefährlichster Gegner im Kampf um Gold bereits beim Slalom ausgeschieden. Nach Platz fünf im ersten Durchgang war Landsmann Lasse Kjus, Sieger der Weltcup-Kombination von Kitzbühel, durch eine Bronchitis geschwächt an den Start gegangen. Pech für Eckert: eingefädeltPech hatte WM-Debütant Florian Eckert, einziger Starter des Deutschen Skiverbandes (DSV) bereits im Slalom. Der 21-jährige Lenggrieser kämpfte sich mit Startnummer 13 erfolgreich durch die Wannen und Rippen der Piste, fädelte aber im zweiten Durchgang nach 15 Sekunden an einer Torstange unglücklich ein und schied aus. Eckert hätte durchaus unter die ersten Acht der Kombination fahren können. Immerhin belegte er im letzten Abfahrtstraining vor dem großen Schneefall in St. Anton hinter Super-G-Weltmeister Daron Rahlves (USA) und dem Österreicher Hermann Maier den dritten Platz. Markus Seyrer und Thomas Häberlein, sid
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| Geändert am 6. Februar 2001 09:19 von to | |||||||||||||