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WTA in Paris: Hubers sportliche Wiedergeburt an der Seine"Selbst überrascht, wie es läuft"
Neuss/Paris (sid) Anke Huber ging es ganz locker an, zu oft war sie in der Vergangenheit bei ihren Comeback-Versuchen von der hartnäckigen Armverletzung zurückgeworfen worden. Umso erstaunter war die 26-Jährige nach der fast fünfmonatigen Zwangspause über ihre fast sensationelle sportliche Wiedergeburt beim WTA-Turnier in Paris, wo sie erst im Finale durch die Französin Amelie Mauresmo gestoppt wurde. Das 22. Endspiel ihrer Karriere verlor Huber 6:7 (2: 7), 1:6. "Hätte mir vor einer Woche jemand gesagt, dass ich hier so weit komme, hätte ich ihn ausgelacht", meinte sie sichtlich erleichtert, obwohl sie ihren 13. Turniererfolg verpasste: "Ich bin selbst überrascht, wie gut es läuft." Vergessen sind die langen Monate voller Frust und Selbstzweifel, optmistisch blickt die 26-Jährige nach dem lockeren Aufgalopp in Paris in die neue Saison. "Ich hatte hier viel Losglück, die vielen Spiele sind für das Selbstvertrauen und die Matchpraxis sehr wichtig gewesen", sagte die Fed-Cup-Spielerin, die zuletzt im Juli 2000 im polnischen Sopot ein Turnier gewann. Bestätigung in Nizza und DubaiKommende Woche in Nizza und anschließend in Dubai will sie ihre Leistung bestätigen, warnt aber vor allzu großer Euphorie. "Ich bin erfahren genug, um zu wissen, dass mir noch viel Matchpraxis fehlt und die eine oder andere Niederlage kommen wird, bis ich wieder in Topform bin. Ich bewerte diesen Erfolg nicht über", meinte die Wahl-Salzburgerin. Hinter ihr liegen lange Monate der Ungewissheit. Der Einriss an der Sehnenscheide des rechten Schlagarms, erlitten am 6. September im Doppel-Viertelfinale der US Open in New York, hatte ihr einen dicken Strich durch viele sportliche Rechnungen gemacht. Spaß am Spiel ist zurückgekehrtParis soll die endgültige Trendwende einleiten, Anke Huber verschwendet keine Gedanken mehr daran, das Racket an den Nagel zu hängen. Der Spaß am Spiel ist zurückgekehrt, die Schmerzen sind verschwunden: "Der Erfolg ist Balsam für meine Seele, aber das Wichtigste ist, dass ich völlig gesund bin." Oft war sie in den vergangenen Monaten dicht davor, alles hinzuschmeißen. "Die Ärzte haben anfänglich von drei Wochen Pause gesprochen, dann waren es sechs und so weiter. Da bleibt der Frust nicht aus, die Motivation sinkt, es wurde immer schwerer, sich durchzubeißen", schildert Huber ihre Qualen. Nach den abgesagten Australian Open hat Anke Huber dann noch mal alles in die Waagschlage geworfen: "Ich habe gesagt, einmal versuche ich es noch. Läuft es in den ersten zwei Wochen so halbwegs, dann mache ich weiter, ansonsten hätte ich es gelassen". Die gelungene Rückkehr in Paris war in doppelter Hinsicht ein Glücksfall. Delia Fischer, sid
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| Geändert am 11. Februar 2001 16:39 von to | |||||||