... Gewagter Ritt auf welliger Piste
Wie Eckert reist auch Hilde Gerg bereits am Donnerstag nach Hause. Schon bei der WM in St. Anton hatte die Slalom-Olympiasiegerin sich und alle Experten mit Bronze im Super-G überrascht, erst in Are aber kehrte sie endgültig auf den Gipfel zurück, was auch sie selbst so sah: "Das war der grandiose Ausklang eines sehr schweren Jahres." Als zusätzlichen Lohn gab es insgesamt 102.000 Mark (59.000 Mark DSV-Prämien und 43.000 Mark Preisgeld). Für Hilde Gerg war es der erste Weltcupsieg seit dem Super-G von Maribor im Januar 1999 und der erste Abfahrtsieg seit Veysonnaz im Dezember 1998, für die deutschen Frauen der dritte Saisonsieg nach Martina Ertl in Sölden (Riesenslalom) und Petra Haltmayr in Lake Louise (Abfahrt). Kein Wunder, dass auch Cheftrainer Wolfgang Maier "völlig entspannt" die Bilanz eines Winters mit Höhen und Tiefen zog: "Mit einem Sieg von Hilde habe ich nicht mehr gerechnet. Sie hat es geschafft, nach einer so schweren Verletzung zurückzukommen. Sie hat es verdient, wieder ganz oben zu stehen." Von Michael Smejkal, sid - Fotos: AP, dpa
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