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Martin Schmitt denkt schon an die neue SaisonAm neuen Ski wird bereits getüfteltFalun - Die laufende Saison abgehakt, die neue bereits im Kopf: Martin Schmitt beschäftigt sich nicht mehr mit seinen rein theoretischen Chancen auf den Gesamt-Weltcup, sondern hat bereits die Tüftelei an einem neuen Ski begonnen. Der vierfache Weltmeister nutzt die nächsten Weltcup-Skispringen in Trondheim am Freitag (18.00 Uhr/ZDF und Eurosport) und Sonntag am Osloer Holmenkollen zu ausführlichen Materialtests. "Das ist die letzte Chance, etwas unter Wettkampfbedingungen auszuprobieren. Im Sommer haben die Ski ein anderes Flugverhalten", erklärte Schmitt. Bei den Veränderungen geht es um Details, die der 23-Jährige Tannheimer aber nicht verriet. Gesamtsieg abgehaktNach seinem zweiten Platz von Falun hinter dem Polen Adam Malysz wollte Schmitt von Rechenspielen, wie er als erster Athlet noch den Gesamt-Weltcup zum dritten Mal in Folge gewinnen könnte, nichts wissen. "Das ist kein Thema mehr, dazu ist Adam zu gut und zu weit weg." Bei drei noch ausstehenden Konkurrenzen liegt der Sieger der Vierschanzentournee mit 281 Punkten Vorsprung praktisch uneinholbar in Führung. Malysz reicht bereits ein 13. Platz zum Gesamtsieg, selbst wenn Schmitt alle drei Springen gewinnen sollte. Malysz und Schmitt: Überflieger in einer anderen LigaIn Falun wurde einmal mehr die Dominanz der beiden herausragenden Athleten dieser Saison deutlich. Malysz erhielt für 119,5 und 124 m 259,8 Punkte und lag damit knapp vor Schmitt (118+123,5/255,2). Die beiden Überflieger sprangen in einer eigenen Liga und distanzierten die Konkurrenz um Welten. 33,3 Punkte oder umgerechnet knapp 28 Meter lag Schmitt vor dem drittplatziertem Österreicher Wolfgang Loitzl. Von den bisherigen 18 Weltcup-Wettbewerben gewann Malysz neun, Schmitt war fünf Mal siegreich. Müder Uhrmann sehnt Saisonende herbei |
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| Geändert am 8. Maerz 2001 15:39 von sab | ||||