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Tödliche Flammen im Internat

30 Schülerinnen in Nigeria verbrannt

Abuja - Beim Brand in einem Internat in Zentralnigeria sind mindestens 30 Schulmädchen verbrannt. Wie lokale Medien am Donnerstag berichteten, waren die Opfer mit 135 weiteren Schülerinnen in der Mädchenschule von Gindiri in ihrem Schlafsaal eingeschlossen als das Feuer ausbrach. Das Unglück ereignete sich bereits in der Nacht zum Mittwoch.

Anwohner waren durch das Klopfen und Schreien der Mädchen alarmiert worden und brachen Türen und Fenster der Schule auf. Die geretteten Kinder wurden zum Teil mit schweren Brandwunden in örtliche Krankenhäuser gebracht. Auch ihre Aufseherin überlebte mit schweren Verletzungen.

Wegen benachbarter Jungenschule eingeschlossen

Sie hatte das Schulgebäude verriegelt, um die Mädchen davon abzuhalten, sich mit den Schülern der benachbarten Jungenschule zu treffen und um Eindringlinge abzuwehren. Die kleine Ortschaft im Bundesstaat Plateau wurde vor Jahrzehnten von Missionaren mitsamt ihren Schulen und Kirchen errichtet. Die Einrichtungen sind bekannt für ihre Disziplin.

Augenzeugen berichteten, das Gebäude sei bis auf seine Grundmauern niedergebrannt. Die Polizei leitete Ermittlungen ein, um die Ursache des Feuers herauszufinden. Die Regierung von Plateau hat in dem Staat drei Tage Trauer angeordnet.

dpa

Geändert am 8. Maerz 2001 11:44 von bn
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