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So 29.04.2001
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Tischtennis-WM in Osaka: Roßkopf-Team SiebterChina taumelt und triumphiert
Osaka - Ein am Rande des Abgrunds taumelnder und schließlich doch triumphierender "Riese" China, das bittere Ende von Schwedens "Dream Team"-Ära und ein leicht enttäuschender Platz sieben für Jörg Roßkopf und Co. - der Abschluss der Team-Wettbewerbe bei der Tischtennis-WM in Osaka sorgte für reichlich Gesprächsstoff. Der im Viertelfinale am neuen Weltmeister China (3:0 im Finale gegen Belgien) gescheiterte EM-Zweite Deutschland erreichte in der Trostrunde nach einem 1:3 gegen Ex-Europameister Frankreich durch ein 3:0 gegen Italien nur Platz sieben. Danach erlebte das Team des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) die turbulentesten WM-Halbfinals seit Jahrzehnten. China stand beim knappen 3:2 gegen Südkorea gleich siebenmal vor dem sensationellen K.o., zog aber im Gegensatz zum mit 3:1 von Belgien entthronten Titelverteidiger Schweden auf dem Weg zum 13. Titel den Kopf noch einmal aus der Schlinge.
Während Schwedens Erfolgsära nach vier WM-Titeln seit 1989 abrupt endete, verlängerten Chinas Damen ihr Abonnement auf Gold. Im Duell der einzigen WM-Bezwinger der DTTB-Damen, die auf Rang neun einliefen, siegte das Reich der Mitte gegen Nordkorea souverän 3:0 und feierte seinen 14. Triumph. Roßkopf: "Stärkste deutsche Mannschaft" Roßkopf zog nach dem Erfolg gegen Italien und seinem 250. Länderspiel ein positives Fazit. "Das war die vielleicht stärkste deutsche Mannschaft der vergangenen Jahre. Mit etwas mehr Losglück oder in der anderen Hälfte hätten wir sicher eine Medaille gewonnen. Wir sind ein Stück näher an die Weltspitze gerückt", erklärte der Rekordnationalspieler aus Gönnern. "Ohne Medaille können wir nicht 100-prozentig zufrieden sein" |
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Zuletzt geändert am 29. April 2001 14:55 von tea |
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