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Fr 10.08.2001
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WM in Edmonton: Dietzsch, Breuer-Staffel 4x400 m:Frauen-Power beim FinaleEdmonton - Deutschlands Leichtathleten setzen an den beiden letzten WM-Tagen von Edmonton vor allem auf Frauen-Power: Franka Dietzsch scheint nach ihrem Olympia-Fehlschlag reif für eine Diskus-Medaille und Grit Breuer hofft auf die Duplizität der Ereignisse. Auch bei der WM 1997 in Athen war die Europameisterin um einen Rang an 400-m-Bronze gescheitert. Dann führte sie das Staffel-Quartett mit einem unvergesslichen Endspurt zum fünften deutschen Gold.
"Wir haben noch ein paar andere Pfeile im Köcher", sagt Frank Hensel, dem am Mittwoch bei der Gold-Dublette durch den zum fünften Mal im Diskuswurf siegreichen Lars Riedel und Hochspringer Martin Buss ein gewaltiger Stein vom Herzen gefallen war. Nach dem psychologischen Befreiungsschlag sagt der Sportdirektor, zugleich Generalsekretär des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV): "Auch unsere Sprinterinnen-Staffel ist nicht ohne Chance. Ingo Schultz will nach seinem tollen 400-m-Silber mit der Staffel auf alle Fälle ins Finale. Und die Speerwerfer sind trotz ihrer Wehwehchen gut drauf." "Franka hat in den letzten Wochen echte Fortschritte gemacht, das zeigt auch ihr fast bei 66 Metern gelandeter Wurf vor zehn Tagen beim Trainingswettkampf in Calgary", sagt Dieter Kollark, der die Neubrandenburgerin 1999 in Sevilla zum WM-Titel geführt hatte. Doch die 34-Jährige wehrt nach der nicht gerade verheißungsvoll verlaufenen Qualifikation ab: "Macht mich ja nicht wie das amerikanische Magazin Track & Field zur Favoritin." Grit Breuer: "Mein Blick ist nach vorn gerichtet" Grit Breuer hat sich inzwischen vom Schock des vierten Platzes erholt. "Mein Blick ist nach vorn gerichtet. Die Russinnen und Amerikanerinnen sind stark, Jamaika schwer einzuschätzen. Aber um Bronze laufen wir wohl mit", glaubt die 29-Jährige. Staffel-Trainer Harald Werner sieht es ähnlich, glaubt trotz des Fehlens von Anja Rücker, WM-Zweite von 1999, und Uta Rohländer an sein Quartett.
Über 4x100 m eröffnet sich den Sprinterinnen dann eine Chance, wenn die Wechsel perfekt funktionieren. Die USA und Russland haben nicht ihre stärkste Formation, die Bahamas als Olympiasieger von Sydney ähnlich wie Jamaika große Personalsorgen und Frankreich fehlt nicht nur Europameisterin Christine Arron. Irina Mikitenko, die vor zwei Jahren um einen Rang WM-Bronze verpasst hatte, ist nach ihrer Vorstellung im 5.000-m-Vorlauf nach mehrwöchigem verletzungsbedingten Trainingsausfall offenbar noch nicht wieder in Medaillennähe. US-Amerikaner in Krisenstimmung Krisenstimmung hat sich indes im Lager der US-Amerikaner breit gemacht, die an vielen Fronten Rückschläge hinnehmen mussten und wahrscheinlich erstmals seit Tokio 1991 die Nationenwertung (Rang 1 bis 8) gegen Russland verlieren. Dort, wo sie sonst ihre Stärken ausspielten, hatten die diesmal oft nichts zu bestellen: Keine Medaille im 400-m-Lauf, sensationell kein Final-Teilnehmer über 400 m Hürden der Männer. Selbst auf Marion Jones war im 100-m-Finale kein Verlass. Gerd Holzbach, sid |
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Zuletzt geändert am 10. August 2001 12:04 von tea |
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