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Fr 10.08.2001

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Zu wenig Dopingkontrollen: Keine Prämie für Ingo Schultz?

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Der Amerikaner Allen Johnson sprintete in der Jahresweltbestzeit von 13,04 Sekunden nach 1995 und 1997 zum dritten Titelgewinn über 110 m Hürden. Über 200 m war Olympiasieger Konstadinos Kederis aus Griechenland in 20,04 Sekunden der Schnellste.

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Sieger über 200 Meter: Konstadinos Kederis

Weltmeisterin im 20 km Gehen wurde die Russin Olimpiada Iwanowa, die 1997 als Vize-Weltmeisterin des Dopings überführt und für zwei Jahre gesperrt worden war. Melanie Seeger aus Potsdam belegte einen glänzenden siebten Platz. Die 24-Jährige ging in 1:30:41 Stunden deutsche Bestzeit und kassierte mit 6000 Dollar die größte Prämie in ihrer Karriere.

DLV räumt Panne im Fall Schultz ein

Ingo Schultz wird seine Belohnung von 30 000 Dollar für den zweiten Platz über 400 m mit großer Wahrscheinlichkeit erhalten. Sollte der Weltverband IAAF wegen der fehlenden Trainingskontrolle nicht zahlen, will sich Clemens Prokop dafür einsetzen, dass der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) die Prämie auszahlt. Der DLV-Präsident stellte klar, dass der Verband die Verantwortung für die Panne übernehme. "Dazu müssen wir stehen", erklärte Prokop.

Stabhochsprung-Trio völlig von der Rolle

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Allen Johnson sprintete in der Jahresweltbestzeit von 13,04 Sekunden zum dritten Titelgewinn über 110 m Hürden.

Völlig geknickt verließ das deutsche Stabhochsprung-Trio das Commonwealth Stadium. Einmal mehr konnten die eigenen hohen Erwartungen nicht erfüllt werden. "Ich bin sehr enttäuscht", gab Stolle nach übersprungenen 5,85 m zu. Wie in Sydney vergab er durch zwei frühe Fehlversuche bei 5,50 die Chance auf eine Medaille, die sich die höhengleichen Nick Hysong (USA/Bronze) und Aleksander Awerbuch (Israel/Silber) um den Hals hängen lassen konnten. Über allen thronte jedoch Dmitri Markow. Nachdem der Australier seine Anfangshöhe von 5,75 erst im dritten Versuch übersprungen hatte, ließ er der Konkurrenz danach nicht den Hauch einer Chance. "Er hat uns nach Strich und Faden deklassiert", stellte Stolle fest.

Richard Spiegelburg belegte bei seinem WM-Debüt mit 5,75 m Platz sechs. Völlig von der Rolle präsentierte sich Danny Ecker, dem mit 5,65 nur Rang elf blieb. "Ich kann nicht erklären, was los war", meinte Ecker, der sich verpokert hatte. Nach der im ersten Anlauf gemeisterten Anfangshöhe von 5,65 m ließ er 5,75 aus und fand bei 5,85 m nicht zurück in den Wettkampf. "Da stimmte der Anlauf nicht mehr. Ich habe die Zwischenmarke nicht getroffen und war mit meinem Latein am Ende", stellte der 24-Jährige enttäuscht fest.

Siebte Platz für Melanie Seeger

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Nur Rang elf: Danny Ecker

Völlig aus dem Häuschen war dagegen Melanie Seeger nach ihrem größten Karriereerfolg mit Platz sieben. "Das war das beste Rennen meines Lebens", jubelte sie im Ziel, das sie ohne Verwarnung erreichte.

Franka Dietzsch und Irina Mikitenko im Finale

Titelverteidigerin Franka Dietzsch (Neubrandenburg) und Anja Möllenbeck (Wattenscheid) qualifizierten sich für den Endkampf im Diskuswerfen. Die Olympia-Fünfte Irina Mikitenko (Frankfurt/Main) steht im Finale über 5000 m. Ivonne Teichmann (Magdeburg) erreichte das Halbfinale über 800 m. Ausgeschieden sind Wolfram Müller (Pirna) über 1500 m, Hürdensprinterin Kirsten Bolm (Köln), Weitspringer Schahriar Bigdeli (Leverkusen) sowie die Rockmeier-Zwillinge Gabi und Birgit (Dortmund) über 200 m.

Eric Dobias, dpa

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Zuletzt geändert am 10. August 2001 08:27 von tea

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