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1:1 in Israel: Österreich bleibt im WM-Rennen

"König Andi" lässt Austria träumen

Wien/Tel Aviv - Dank "Kunstschütze" Andreas Herzog kann Österreich weiter von der achten Teilnahme an einer Fußball- Weltmeisterschaft träumen. Mit seinem "Last-Minute-Tor" nach exakt 91:42 Minuten rettete der Bundesliga-Profi des SV Werder Bremen dem Austria-Team beim 1:1 (0:0) in Tel Aviv gegen Israel den nötigen Punkt, um als Zweiter der Gruppe 7 die Relegationsduelle gegen die Türkei zu erreichen.

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Der Held der Österreicher: Andreas Herzog.

"König Andi lässt Österreich weiter träumen", jubelte die "Kronenzeitung". Und auch der Held des Abends war überglücklich. "Es war ein traumhaftes Gefühl, als der Ball im Tor war", beschrieb Herzog eines der wichtigsten Tore seiner Karriere. "Wir können stolz sein. Ich hab das Tor geschossen, aber die ganze Mannschaft hat famos gespielt."

Baric: "Ich bin sehr, sehr stolz"

Entsprechend groß war die Freude in Wien: "Triumph in Tel Aviv: Österreichs Not-Team schaffte die Sensation", titelte der "Kurier". Teamchef Otto Baric bezeichnete die Punkteteilung als verdient. "Ich bin sehr, sehr glücklich und stolz." Dagegen war Israels Teamchef Richard Möller-Nielsen am Boden zerstört: "Es ist grausam. Wir waren so nahe dran." Stimmt: Doch dank Herzog kämpft die ÖFB-Auswahl am 10. und 14. November gegen die Türkei um die Tickets zur WM-Endrunde 2002 in Japan/Südkorea.

Herzog als Mann für die wichtigen Tore

Und einmal mehr erwies sich der Kapitän als Mann für die ganz wichtigen Tore. Bereits vor vier Jahren hatte der mittlerweile 33 Jahre alte Mittelfeldakteur maßgeblichen Anteil an der Teilnahme des Austria-Teams an der WM in Frankreich. Herzog erzielte bei den beiden entscheidenden 1:0-Erfolgen über Schweden beide Treffer.

Österreicher machten am Ende mächtig Druck

Im mit 42.000 Zuschauer ausverkauften Ramat-Gan-Stadion von Tel Aviv brachte die erste Halbzeit ein nervöses, zerfahrenes Spiel mit wenigen Torchancen. Dann wurde Israel stärker. In der 56. Minute fiel Nimny nach Körperkontakt mit Vastic im Strafraum, Referee Melo Perreira (Portugal) gab Elfmeter, den Gershon sicher vollstreckte. Nun wachten die Österreicher auf. Vor allem der eingewechselte Unterhachinger Stefan Lexa brachte neuen Schwung und die Stürmer immer wieder gefährlich in Position. Die Gastgeber kamen kaum noch aus der eigenen Hälfte. Doch es dauerte bis zur zweiten Minuten der Nachspielzeit, dann jagte Herzog das Leder durch die Beine eines in der Mauer stehende Akteurs und unter dem Körper des sich verzweifelt nach dem Schuss streckenden Israel-Keepers Dudu Awat in die Maschen.

Von Sascha Schrems, dpa - Foto: AP

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Zuletzt geändert am 28. Oktober 2001 13:19 von sab

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