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So 28.10.2001
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Frederic Covili gewinnt Riesenslalom der Männer - Vogl verpasst 2. Lauf"Ein kleiner Rucksack ist mitgefahren"Sölden - Alois Vogl hat beim alpinen Saison-Auftakt in Sölden seine vielleicht letzte Chance im Weltcup nicht genutzt. Während der Franzose Frederic Covili auf dem Gletscher etwas überraschend den ersten Riesentorlauf im Olympia- Winter gewann, verpasste Vogl als 32. des ersten Durchgangs die von Herren-Trainer Martin Oßwald geforderte Final-Teilnahme der besten 30 und das damit verbundene persönliche Startrecht für die nächste Weltcup-Eröffnung nur knapp.
"Der Frust ist groß, aber schuld bin ich selbst", sagte der Pech-Vogl. Dem 29-Jährigen aus Lohberg, der in der internen Qualifikation um den einzigen deutschen Startplatz beim Skifest im ewigen Eis immerhin den Hoffnungs-Träger Florian Eckert (Lenggries) ausschalten konnte, fehlten am Ende die Winzigkeit von fünf Hunderstel-Sekunden. "Ein kleiner Rucksack ist mitgefahren. Ich habe schon gespürt, dass ich die letzten Tage nervös geworden bin", gab Vogl zu und bekannte: "Das war einer meiner schlechteren Läufe." Ungewisse Zeit steht bevor Oßwald hatte den Technikspezialisten, der seit 1993 im Weltcup fährt, im Vorfeld stark unter Druck gesetzt. Schließlich hätte ein Vogl im Finale dem Deutschen Ski-Verband (DSV) einen zweiten Startplatz beim nächsten Gletscherfest beschert. Vogl, der als bestes Weltcup-Resultat einen fünften Platz im Riesenslalom in Adelboden vor sechs Jahren in der Bilanz stehen hat, fährt nach der erneuten Enttäuschung ungewissen Zeiten entgegen. "Keine Ahnung, wie es weitergeht", sagte er. Zu den USA-Rennen im November wird der Mann mit den chronischen Rückenbeschwerden aber wohl noch mitfliegen dürfen. Covili jubelte nach erstem Sieg In 2:14,50 Minuten holte sich der WM-Dritte Covili seinen ersten Weltcup-Erfolg. "Ein unglaublicher Sieg. Ein tolles Gefühl vor so vielen Zuschauern zu gewinnen. Ich habe viel für die Gleitpassagen trainiert, das hat sich ausgezahlt", jubelte der 26-jährige Franzose nach dem zweiten Lauf. Der Österreicher Stephan Eberharter wurde nach fulminanter Laufbestzeit (1:06,25) im zweiten Durchgang mit neun Hundertstel-Sekunden zum dritten Mal hintereinander Zweiter in Sölden. Zeitgleich je 32 Zehntelsekunden zurück teilten sich der Schweizer Michael von Grüningen und der Schwede Frederic Nyberg den dritten Platz. Von Volker Gundrum, dpa - Foto: dpa |
Diese Umfrage gibt es nicht mehrDonnerstag, 15. Januar 2004, © RZ-Online GmbH | |||||||||||||
Zuletzt geändert am 28. Oktober 2001 16:30 von sab