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Di 13.11.2001
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Play-Off-Rückspiele: Türkei sieht sich schon bei der WM, aber:"Ösis" glauben an Fußball-Wunder
Hamburg - 47 Jahre nach der WM-Premiere und dem Aus gegen den späteren Weltmeister Deutschland steht die gewachsene Fußballnation Türkei unmittelbar vor der Erfüllung ihres größten Traums. "Wir werden Geschichte schreiben und zum zweiten Mal nach 1954 eine WM-Endrunde erreichen", erklärte Fußballverbands-Präsident Haluk Ulusoy vor dem entscheidenden Playoff-Rückspiel am Mittwoch in Istanbul gegen Österreich. Bastürk in der Startformation Nach dem 1:0-Hinspielerfolg am Samstag in Wien ist die Zuversicht der Türken zur Siegesgewissheit geworden. Torschütze Okan hegt keinen Zweifel mehr: "Noch 90 schwere Minuten, dann haben wir die Teilnahme sicher." Zur türkischen Anfangsformation wird voraussichtlich auch wieder der Leverkusener Yildiray Bastürk zählen. Belgien: Marc Wilmots als Joker Wie das Team vom Bosporus steht auch Irland nach einem 2:0-Heimsieg gegen den Iran bereits mit einem Bein im Finalturnier im kommenden Jahr in Japan und Südkorea. Dagegen benötigt Rumänien nach der 1:2-Niederlage in Slowenien einen Sieg vor heimischem Publikum, um das WM-Ticket zu lösen, während Belgien in Tschechien einen 1:0-Sieg aus dem Hinspiel verteidigen muss. Nach überstandener Schienbeinentzündung meldete sich Kapitän Marc Wilmots vom Bundesligisten Schalke 04 wieder zurück. Allerdings wird Nationalcoach Robert Waseige "Willi, das Kampfschwein" voraussichtlich als "Joker" zunächst auf der Bank lassen. Selbstsicherheit der Türken lässt Herzog & Co. hoffen Gerade die Selbstsicherheit der Türken macht den Österreichern Hoffnung. "Mit Überheblichkeit setzen sie sich doch selbst unter Druck, ich hoffe, dass sie die Nerven verlieren", erklärte Spielmacher Andreas Herzog. Sein Team hätte hingegen nichts zu verlieren und könne deshalb frei aufspielen: "Unsere Chancen sind von 50:50 auf 30:70 gesunken, aber wir versuchen, die Sensation zu schaffen", sagte der Bundesligaspieler von Werder Bremen. "Wir geben nicht auf, bis es vorbei ist" Trainer Otto Baric kündigte an, sein Team werde bis zuletzt kämpfen: "Wir können es noch schaffen und werden nicht aufgeben, bis es vorbei ist." Zur Einstimmung auf die große Herausforderung erinnerte man sich in Österreich an den letzten vergleichbar wichtigen Auswärtssieg: Vor fünf Jahren gewann die Auswahl der "Alpen-Republik" in Stockholm gegen Schweden mit 1:0 und legte damit den Grundstein zur WM-Qualifikation für Frankreich 1998. Torschütze damals: Andreas Herzog. Teheran: Frauen dürfen nicht ins Stadion |
Diese Umfrage gibt es nicht mehrDonnerstag, 15. Januar 2004, © RZ-Online GmbH | ||||||||||||||
Zuletzt geändert am 13. November 2001 16:21 von sab