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Samstag, 20. Mär. 10

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Autobatterien vor Kälteeinbruch überprüfen lassen

Landsberg - Noch vor dem nächsten Kälteeinbruch sollten Autofahrer in einer Werkstatt ihre Startbatterien überprüfen lassen.

Überbrückungshilfe

Gerade im Winter verweigert die Autobatterie oft ihren Dienst.

Das sagte Helmut Schmaler vom ADAC-Technikzentrum im bayrischen Landsberg.

Werden altersschwache Stromspender rechtzeitig ausgetauscht, seien Autofahrer nach kalten Frostnächten nicht auf Starthilfe angewiesen. Nach den Frosttemperaturen am vergangenen Wochenende hatten die Pannenhelfer des Automobilclubs vor allem in Süddeutschland mit Starthilfe alle Hände voll zu tun gehabt.

Rund 90 Prozent der schlechten Batterien lassen sich laut Schmaler mit Hilfe eines kurzen Tests herausfiltern. Je nach Batterietyp werde die Säuredichte in den Zellen oder der Widerstand im Batterie-Inneren gemessen. In der Werkstatt sollte die komplette Ladungsvorrichtung inklusive Lichtmaschine und Zündsystem gecheckt werden, rät Schmaler.

Für den Fall eines Versagens der Startbatterie sollten Autofahrer im Winter immer ein Starthilfekabel mitführen, so der ADAC-Techniker. Das Kabel sollte der DIN entsprechen, ein GS-Prüfzeichen aufweisen, über einen ausreichenden Querschnitt sowie über isolierte Klemmzangen verfügen. Zu dünne Kabel könnten bei der Starthilfe zu heiß werden.

Für die Starthilfe muss zunächst der Pluspol der Spenderbatterie mit dem Pluspol der Batterie des Pannenfahrzeugs verbunden werden. Dann wird das Massekabel an den Minuspol der Spenderbatterie geklemmt. Das andere Ende ist an einem Massepunkt im Motorraum des Pannenfahrzeugs zu befestigen. Auf keinen Fall sollte es mit dem Minuspol der entladenen Batterie verbunden werden, warnt Schmaler. In der Batterie könne sich Knallgas bilden, das sich bei einem Kontakt entzündet. „Es kann passieren, dass einem dabei die Batterie um die Ohren fliegt.” Durch umherspritzende Säure drohten dann Verletzungen.

Um sicherzugehen, dass bei der Starthilfe die Strom spendende Batterie nicht leer gezogen wird, sollte zuerst der Motor des Spenderfahrzeugs gestartet werden. Wenn der Motor des Pannenfahrzeugs dann angesprungen ist, dürfe nicht der Fehler gemacht werden, sofort die Starthilfekabel zu lösen, warnt der Experte: „Beim Lösen der Kabel können Spannungsspitzen bis zu 400 Volt entstehen. Diese können Schäden an der Fahrzeugelektronik hervorrufen.” Um diese Spannungsspitzen zu „puffern”, sollten vor dem Abklemmen der Starthilfekabel am Pannenfahrzeug große Stromverbraucher - zum Beispiel das Fahrlicht oder die Heckscheibenheizung - eingeschaltet werden. Zuerst wird das Masse- und dann das Pluskabel abgeklemmt.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/a/service/auto/t/rzo114017.html
Dienstag, 21. Dezember 2004, 16:18 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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