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Mittwoch, 22. Dezember 04

Der Würzburger HofgartenFrank­fur­t/Main/Bo­chum - Die Hoff­nung auf Weiße Weih­nach­ten müssen die Men­schen in den meisten Regio­nen Deutsch­lands auf­geben. Schuld daran ist ein aus­gedehn­ter Tief­druck­kom­plex über dem Nor­dat­lan­tik…

Wetterkarte

Schöne Bescherung: Regen, Sturm, Schnee, Glättegefahr

Frankfurt/Main/Bochum - Die Hoffnung auf Weiße Weihnachten müssen die Menschen in den meisten Regionen Deutschlands aufgeben.

Der Würzburger Hofgarten

Schön, aber kalt: Das Wetter in Franken.

Schuld daran ist ein ausgedehnter Tiefdruckkomplex über dem Nordatlantik, wie der Wetterdienst Meteomedia am Mittwoch mitteilte.

Es besteht aus Tief „Gerta” vor der norwegischen Küste und Tief „Heidrun”, das am Donnerstag über Norddeutschland zieht. Sie bringen stürmisches, regnerisches und relativ mildes Weihnachtswetter. Im Süden und Osten ist zur Wetterumstellung mit gefrierendem Regen und glatten Straßen zu rechnen. „Weiße Weihnachten gibt es in diesem Jahr nur in den höchsten Bereichen der Mittelgebirge sowie in den Alpen. Weiter unten taut milder Westwind den noch liegenden Schnee schnell weg”, sagte Meteomedia-Meteorologe Bernhard Pospichal.

Der Donnerstag beginnt trübe und in der Nordhälfte auch stürmisch. Überall in Deutschland gibt es Niederschläge. In Bayern fällt zunächst noch Schnee, der erst im Laufe des Tages allmählich in Regen übergeht. Dort ist es auch weiterhin glatt. Im übrigen Bundesgebiet setzt sich die milde Atlantikluft rasch durch. Der Westwind erreicht in den Bergen und an den Küsten Sturmstärke. Die höchsten Temperaturen liegen zwischen drei Grad im Südosten Bayerns und elf Grad am Niederrhein und in der Kölner Bucht.

In der Nacht zum Freitag bleibt es ungemütlich stürmisch und regnerisch. Die Temperaturen sollen aber nicht unter null Grad sinken.

Am Freitag, dem Heiligen Abend, setzt sich das trübe Regenwetter bei frischem bis stürmischem Westwind fort. Der Schnee im süddeutschen Flachland schmilzt bei den milden Temperaturen. Nur oberhalb von 1300 Metern fällt weiterer Schnee. Das Quecksilber klettert auf wenig weihnachtliche fünf bis elf Grad. An den beiden Weihnachtsfeiertagen ändert sich nicht viel: Es bleibt trüb und regnerisch, oberhalb von 800 Metern kann am Samstag Schnee fallen. Der Wind lässt nach. Die Temperaturen liegen zwischen drei und neun Grad und gehen am Sonntag noch ein wenig zurück.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/a/wetter/t/rzo113287.html
Mittwoch, 22. Dezember 2004, 12:49 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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