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Freitag, 19. Mär. 10
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BriefträgerBonn - Der klas­sische Brief­trä­ger gehört nicht länger zu den Aus­bil­dungs­beru­fen. Von diesem Herbst an werde die Deut­sche Post diese Aus­bil­dung zu den Akten legen, sagte Per­sonal­vor­stand Walter Scheurle in Bonn.

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Deutsche Post schafft Briefträger-Lehre ab

Bonn - Der klassische Briefträger gehört nicht länger zu den Ausbildungsberufen.

Briefträger

Gut gefüllte Taschen hängen am Fahrrad eines Briefträgers.

Von diesem Herbst an werde die Deutsche Post diese Ausbildung zu den Akten legen, sagte Personalvorstand Walter Scheurle in Bonn.

Stattdessen soll es künftig nur noch so genannte KEP-Fachkräfte (Kurier-, Express- und Paketfachkräfte) geben. Insgesamt bildet der Konzern in 14 verschiedenen Berufen aus.

In den nächsten drei Jahren (2005, 2006 und 2007) will die Post im Konzern bundesweit jährlich 2300 Ausbildungsplätze anbieten. Darauf verständigten sich das Unternehmen und die Gewerkschaft ver.di in einem Ausbildungspakt, wie Post-Vorstandschef Klaus Zumwinkel mitteilte. Die Post garantiere außerdem, in den Jahren 2007 bis 2009 grundsätzlich 30 Prozent der Auszubildenden zu übernehmen.

Die Post werde damit „weit über Bedarf hinaus” ausbilden, sagte Zumwinkel. Fast 7000 jungen Menschen werde eine klare Zukunftsperspektive gegeben. Mit einem speziellen Förderprogramm solle auch Top-Nachwuchs ausgebildet werden. Für diese Auszubildenden garantiere die Post nach Abschluss ihrer Ausbildung eine Übernahme.

ver.di begrüßte die Vereinbarungen. Mit der Verständigung auf ein Lehrstellenangebot für drei Jahre stelle der Konzern die Ausbildung auf ein solides Fundament, sagte das Mitglied im ver.di- Bundesvorstand Rolf Büttner. „Das ist auch ein positives Signal im Kampf gegen fehlende Ausbildungsplätze und Jugendarbeitslosigkeit.”

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/02/22/service/berufbildung/t/rzo129912.html
Dienstag, 22. Februar 2005, 16:19 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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