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Samstag, 20. Mär. 10

Hakan SamuelssonMünchen - Der neue MAN-Chef Hakan Samu­els­son ver­schärft die Sanie­rung der defi­zitären Bogen­drucksparte des Kon­zerns. Nach Infor­matio­nen der Tages­zei­tung „Die Welt” plant das Unter­neh­men…

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MAN-Konzern will zwei Werke schließen

München - Der neue MAN-Chef Hakan Samuelsson verschärft die Sanierung der defizitären Bogendrucksparte des Konzerns.

Hakan Samuelsson

Hakan Samu­els­son saniert die MAN-Bogen­druckspar­te.

Nach Informationen der Tageszeitung „Die Welt” plant das Unternehmen, die beiden Bogendruck-Standorte Mainhausen nahe Offenbach mit 400 Beschäftigten und Geisenheim bei Rüdesheim mit 300 Beschäftigten zu schließen. Danach bliebe das Werk Offenbach mit rund 2600 Beschäftigten als letzter Bogendruck-Standort übrig.

„Der Bogenbereich hat ein massives Kostenproblem”, zitiert das Blatt den Betriebsratschef der MAN-Druckmaschinensparte in Augsburg, Jürgen Bänsch. „Wir rechnen mit einer Konzentration der Standorte”. Ein MAN-Sprecher wollte laut der Zeitung die Angaben nicht kommentieren.

Während der wichtigste Bereich Nutzfahrzeuge, der allein etwa die Hälfte zum Gesamtumsatz von MAN beisteuert, sein jüngstes Vorsteuerergebnis im Jahresvergleich auf 260 Millionen Euro mehr als verdoppeln konnte, ist die Krisensparte Druckmaschinen im vergangenen Jahr mit einem Vorsteuerverlust von acht Millionen Euro nicht aus den roten Zahlen gekommen. Vor allem in diesem Bereich wollte Samuelsson 2005 Ergebnisse sehen, wie er auf der Jahrespressekonferenz am 17. Februar in München gesagt hatte: „Der Bogendruck muss schwarze Zahlen schreiben.”

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/02/27/wirtschaft/t/rzo131261.html
Sonntag, 27. Februar 2005, 16:35 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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