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Archiviert am
Sonntag, 27. Februar 05 |
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Liga-Primus Phoenix stoppt Dallas-Serie Dallas - Liga-Primus Phoenix Suns hat die Siegesserie von Dirk Nowitzki und seinen Dallas Mavericks im letzten Moment gestoppt.
Nach zuletzt sechs Erfolgen in der NBA zog die Mannschaft um den deutschen Nationalspieler denkbar knapp mit 123:124 den Kürzeren. Dabei hatte Nowitzki die Entscheidung in den Händen, doch sorgte ein umstrittener Block in der Schlusssekunde von Suns-Profi Shawn Marion nach dem packenden Offensivspiel für weiteren Gesprächsstoff. „Ich war frei und auf dem Weg zum Siegkorb. Doch irgendwie hat er seine Hand dazwischen bekommen. Ich meine, dass ich gefoult worden bin”, haderte Nowitzki, der 26 Punkte erzielte und 16 Rebounds holte. Unterstützung bekam der Würzburger von Coach Don Nelson, dessen Team weiter die viertbeste Mannschaft in der Western-Conference bleibt. „Das ist nicht fair. Es war ein klares Foul und unser bester Spieler hat keinen Pfiff bekommen”, meinte er. Gäste-Spieler Marion betonte hingegen seine Unschuld: „Ich habe den Ball berührt, Dirk Nowitzki habe ich nicht gefoult.” Doch hätte es zu der umstrittenen Szene eigentlich gar nicht kommen müssen, die den Mavericks die 17. Saisonniederlage im 54. Spiel bescherte. Denn vor 20 435 Zuschauern im American Airlines Center sah es lange Zeit so aus, als könnten die Mavericks ihren Höhenflug fortsetzen. Zwar lagen Nelsons Schützlinge nach dem ersten Viertel mit sieben Punkten (31:38) hinten, bis zur Halbzeit konnten sie das Blatt aber wenden (71:68). Kurz vor dem Ende führten die Gastgeber, bei den Jason Terry mit einem Punkt mehr als Nowitzki erfolgreichster Schütze war, noch mit sechs Zählern. „Wir hatten einen guten Vorsprung, aber wir haben es nicht geschafft, diesen bis zum Ende zu verteidigen”, meinte Nowitzki, nachdem die Suns in den letzten 62 Sekunden sieben Punkte gemacht hatten. „Es war ein großes Spiel”, befand nicht zuletzt daher auch Phoenix-Coach Mike D'Antoni. Bester Werfer seiner Mannschaft, die den 43. Saisonsieg feierte (13 Niederlagen), war Amare Stoudemire mit 33 Punkten. Ex-Dallas-Spieler Steve Nash fehlte verletzungsbedingt. Glücklich und erfolgreich war nach zwei Niederlagen wieder Miami Heat (41/16). Ohne ihren am Knie verletzten Center-Star Shaquille O'Neal gewann das beste Team der Eastern Conference mit 101:98 im Florida-Duell gegen Orlando Magic und feierte den achten Heimsieg nacheinander. Zum Matchwinner avancierte Dwayne Wade, der 14 seiner 25 Punkte im letzten Viertel erzielte. „Wir haben eine Reihe von Dingen versucht, um ihn zu stoppen”, meinte Orlando-Coach Johnny Davis. „Aber er hat einfach die Körbe gemacht.” dpa-infocom
http://rhein-zeitung.de/on/05/02/27/sport/t/rzo131232.html |
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