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Archiviert am
Sonntag, 10. April 05 |
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Drei Kenia-Siege am Marathon-Wochenende Hamburg - Das Marathon-Wochenende stand im Zeichen der Läufer aus Kenia.
Sowohl beim Klassiker in Rotterdam als auch in Paris und Bonn setzten sich die Spezialisten aus dem ostafrikanischen Land durch. Für die herausragende Leistung auf der 42,195-km-Strecke sorgte Jimmy Muindi in Rotterdam: In 2:07:49 Stunden verfehlte der Kenianer die Weltjahresbestzeit des Japaners Toshinari Takaoka nur um acht Sekunden. Zweiter wurde Jackson Koech (Kenia) in 2:08:01 Stunden vor seinem Landsmann Felix Limo (2:09:01) und dem Äthiopier Gudisa Shentema (2:09:45). Gleich acht Langstreckenläufer aus Kenia konnten sich bei dem Klassiker unter den Top Ten platzieren. Bester Europäer war der Spanier José Manuel Martinez als Neunter (2:11:55). In Paris düpierte Salim Kipsang die Favoriten Rodgers Rop (Kenia) und Ambessa Tolossa (Äthiopien). Der Kenia-Läufer erreichte nach 2:08:04 Stunden das Ziel und blieb gleich vier Minuten unter seiner bisherigen Bestzeit. Zweiter wurde sein Landsmann Paul Biwott (2:08:17) vor dem Äthiopier Gashaw Melese (2:09:24). Romy Spitzmüller (LAZ Leipzig) hat beim 5. Rhein-Energie-Marathon in Bonn die vom Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) geforderte Norm (2:32:00) für die Weltmeisterschaften im August in Helsinki deutlich verfehlt. Die Vorjahressiegerin kam erst nach 2:39:31 Stunden ins Ziel. Den Marathon der Männer entschied Peter Chemei für sich. Der Kenianer setzte sich auf dem letzten Kilometer ab und gewann in 2:15:04 Stunden. Überschattet wurde das Rennen von einem Todesfall: Ein 38-jähriger Läufer brach bei Kilometer 19 zusammen und starb später im Krankenhaus. dpa-infocom
http://rhein-zeitung.de/on/05/04/10/sport/t/rzo142132.html |
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